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TV-Tipp


So 01.04.18  NDR    20:15 bis 21:45 Uhr
LAND ZWISCHEN ODER UND NEWA
Von Stettin bis Danzig
Die Reise beginnt in Stettin, einst Hauptstadt der Preußen-Provinz Pommern, und führt dann zur Insel Wollin am Oderhaff. Vor tausend Jahren ein wichtiger Handelsplatz für Slawen, Wikinger und andere Ostseevölker. Über Swinemünde geht es aufs Meer hinaus zur Ferienhauptstadt Polens: Der Salzstadt Kolberg, vor dem Krieg eines der größten deutschen Ostseebäder. Heute ist Moormatsch der Schatz der Stadt. Weiter östlich liegt das Seebad Ustka, das alte Stolpmünde.
Ein Strandwurzel-Schnitzer freut sich hier über Herbststürme. Die bringen ihm Geschichten flüsterndes Wurzelholz. Traditionelle Strandfischer fahren in bunten Holzbooten aufs Meer hinaus. Die gigantischen Leba-Dünen überrollten Kirchen und Wälder und wandern noch immer. Hinter ihnen entstanden große Küstenseen im Schutz der Nehrungen vor den Ostseewellen. Im Slowinzen-Dorf Kluki spielt man zur "Schwarzen Hochzeit" auf. Die Sprache des alten Volksstammes und Kaschubische Musik erleben hier eine Renaissance - mit absonderlichen Instrumenten wie dem Brumm-Topf aus Holz und Pferdehaar. "Kuhschwanz" nennen die Einheimischen ihre Halbinsel Hela, weil sie wie ein Schweif am Festland hängt. Ein pensionierter Schiffbauer hat sich hier den "Pomerankas" verschrieben, traditionellen kaschubischen Fischerbooten.
Wissenschaftler forschen auf der Halbinsel, wie sich Ostsee-Robben besser schützen lassen. Nach Danzig ist es von Hela aus nur ein Sprung über die Bucht. Die alte Hansestadt, im Krieg schwer zerstört, wurde fast originalgetreu wieder aufgebaut. Sie nennt sich auch "Welthauptstadt des Bernsteins" und ist berühmt für die kunstvollen Beischläge in der Frauengasse. Und dafür, dass hier, auf ihrer alten Lenin-Werft "Solidarnosc" gegründet wurde - der Sozialismus fing damals an zu bröckeln.
Kurios: Im ältesten Kirchturm der Stadt erbaute der Museumsdirektor die genaueste Uhr der Welt und griff dabei nach den Sternen. So fällt auf einem der alten Leuchttürme an der polnischen Küste der historische Zeitball präziser als die Atomuhr tickt. Jahrhunderte alt ist das Entwässerungssystem im Weichsel-Nogat-Delta, Holländer haben es gebaut. Heute ist es ein abwechslungsreiches Hausbootrevier: An den Ufern stehen Vorlaubenhäuser mit Schnitzwerk reich verziert; der Oberländische Kanal, der Schiffe trockenen Fußes über Rollberge bringt und die Marienburg, der größte Backsteinbau Europas. Um 1300 schuf sie der Deutsche Orden als Zeichen seiner Macht im baltischen Raum.

Mo 02.04.18  WDR    12:40 bis 13:25 Uhr
BILDERBUCH
Breslau
Die schlesische Metropole Breslau ist mit über 600.000 Einwohnern eine der größten Städte Polens. Allein 140.000 Studenten leben hier. Wroclaw, wie Breslau heute heißt, ist eine junge Stadt. Und eine Stadt mit bewegter Geschichte. Deutsche und Polen haben sie geprägt.
Breslau ist eine Stadt der Vielfalt und der Gegensätze: mit vielen gotischen Kirchen und dem alles überragende Skytower, mit 212 Metern das höchste Wohnhaus Polens, mit der alten Oper und der neue Philharmonie. Das mittelalterliche Rathaus am Ring zieht die Menschen ebenso an wie die jungen Clubs in den Seitenstraßen und Höfen.
Der Film erzählt von der Stadt und ihren Menschen, zum Beispiel von Kamil Zaremba, der auf einem Hausboot auf der Oder lebt. Oder von Tomasz Czujko, der gerade eine der ältesten Kirchen Breslaus restauriert. Joanna Stembalska organisiert Kunstaktionen auf den Straßen der Stadt. Und Dominik Watin ist Filmemacher. Er zeigt die Straße, in der für einen amerikanischen Spielfilm sogar die Berliner Mauer nachgebaut wurde.

Mo 02.04.18  WDR    13:25 bis 14:10 Uhr
KLEINER GRENZVERKEHR
Polen und seine Nachbarn
Ulrich Adrian nimmt Sie mit auf eine Reise durch Polen, zu ungewöhnlichen Menschen und ungewöhnlichen Zielen. Nach "Nowa Amerika" zum Beispiel, einem Staat, der auf keiner Landkarte zu finden ist. Seine Bewohner sind Deutsche und Polen. Sie leben in der polnischen Grenzstadt Slubice und dem deutschen Frankfurt/Oder, entsprechend nennen sie ihre Hauptstadt einfach "Slubfurt". Die alte Grenze zwischen Polen und Deutschland hat in diesem Schmelztiegel keinen Platz mehr.
Am anderen Ende Polens erlebt so mancher Schwede dagegen, wie beschwerlich ein Europa ohne spürbare Grenze seien kann. Schon bei der Überfahrt mit der Fähre von Ystad zum polnischen Swinemünde droht eine böse Überraschung. Denn nicht selten wird schon an Deck kräftig Alkohol konsumiert. An Land wartet dann der polnische Grenzschutz mit Alkoholkontrollen auf. So beginnt mancher Polen-Urlaub nicht am Strand, sondern auf der Polizeiwache.
In den Waldkarpaten liegen die Wurzeln eines Mannes, der in Amerika Pop-Art machte und mit seinen Bildern Weltruhm erlangte. Andy Warhols Eltern waren Immigranten und stammten aus dieser ärmlichen Gegend an der Grenze zur Ukraine. Hier, weit entfernt von der Hektik der Zivilisation, trifft Ulrich Adrian auch auf eine Majestät. Juliusz I. ist der selbsternannte "König der Einsiedler". Er und seine etwa 200 "Untertanen" sind ein Häufchen von Individualisten und Aussteigern. Sie halten nichts von Stress, Konsum und Politik.
Polnische Grenzschützer bewachen die mehr als 1.100 Kilometer lange EU-Außengrenze mit Argusaugen. Weite Teile davon liegen in einem Naturschutzgebiet zwischen Weißrussland und Polen. Deshalb geht Grenzschützerin Marta Leszczynska ihren Abschnitt regelmäßig zu Fuß ab. Im Alltag bewacht sie die grüne Grenze, in ihrer Freizeit kickt sie als einzige Frau in einer Männerfußballmannschaft. Sie ist eine Frau, die gern ihre Grenzen austestet.
Ulrich Adrian begegnet aber auch neureichen Russen aus Kaliningrad, die ihr Geld gern in polnischen Einkaufstempeln und Wellness-Oasen ausgeben. Grenzenlos ist die Lust, den Westen zu entdecken. Doch egal, ob es sich um Russen, Polen, Deutsche, Ukrainer, Slowaken oder Weißrussen handelt: Sie alle wissen zwar, dass sie Grenzen trennen. Doch im Herzen sind sie sich oft ganz nah.

Mo 02.04.18  NDR    20:15 bis 21:45 Uhr
LAND ZWISCHEN ODER UND NEWA
Von Kaliningrad bis Riga
Das erste Ziel: Baltijsk, das frühere Pillau. Jahrzehntelang Sperrgebiet und noch heute Hauptstützpunkt der Russischen Baltischen Flotte. Dahinter liegt die ehemalige Kornkammer Ostpreußens. Ein junger Landwirt aus Niedersachsen kämpft dort gegen Dornenbüsche an. Die Gebietshauptstadt Kaliningrad putzt sich langsam heraus und setzt dabei auf ihre Wurzeln: 700 Jahre Königsberger Geschichte, von den Sowjets fast ausgerottet.
Die Seebäder an der Küste haben ein anderes Problem: Die Ostsee hat ihnen den Sand geraubt. Küstenschutz gab es zur Sowjetzeit kaum. Dafür wird hier Bernstein abgebaut - 90 Prozent der Weltproduktion. Tilsiter Käse, das russische Nostalgiegetränk Kwas, Trakehner-Pferde und nicht weit davon das alte Memelland - heute halb russisch, halb litauisch. Hier leben Hilde und Walter, die in der Geschichte einfach hängen geblieben sind - ohne Wasser und Strom. Die Kurische Nehrung mit ihren atemberaubenden Wanderdünen und dem malerischen Haff zieht jeden in ihren Bann.
Auch Thomas Mann, der auf litauischer Seite den Sommer genoss. Und hier, zwischen bunten Holzhäusern und Kurenwimpeln, kämpft heute die Nationalpark-Chefin um den Sand auf der Nehrung. Aurelius fährt auf seinem Kurenkahn hinaus. Und das heidnische Johannisfest ist der Höhepunkt zur Mittsommer-Sonnenwende mit einer Prozession unter Blumenkränzen und lodernden Fackeln. Vor der Nehrungsküste sorgt die Litauische Marine für Sicherheit am Strand, wo Munitionsreste aus den Kriegen angespült werden. Ein Minensuch-Manöver der NATO soll Abhilfe schaffen. Marine-Stützpunkt ist Klaipeda, das frühere Memel. Das "Ännchen von Tharau" steht hier auf dem Theaterplatz. Liepaja ist dann der erste Hafen in Lettland. Auch die Letten leben tief verwurzelt mit ihren Traditionen.
Menschen, die fest an die Mythen ihrer Vorfahren glauben: Wie die "Blaue Kuh", die eine Meerjungfrau den Bauern bei Vollmond aus der Ostsee brachte. Oder die Letzten der fast ausgestorbenen Liven, die nun die alten Höfe ihrer Großeltern am sturmgepeitschten Kap Kolka wiederbeleben. Oder die Großmutter, die in reich geschmückter Tracht die Aussteuer ihrer Enkelin besingt mit den "Dainas" ihrer Ahnen. Im Pape-Naturpark gleich hinter den Dünen kommen Wildpferde bei Sonnenuntergang zum Lagunensee. Ein Bild wie vor tausend Jahren. Deutlich jünger ist das düstere Karosta: Ein Militärgefängnis seit der Zarenzeit. Auch aus der Zarenzeit bekannt: Jurmala. Der wohl exklusivste Badeort im ganzen Baltikum mit seiner einzigartigen Holzarchitektur. Und dann das Ziel dieser erlebnisreichen Reise: Riga, größte Stadt im Baltikum - früher als Hansestadt berühmt, heute auf der UNESCO-Liste.



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KOWALSKI UND SCHMIDT
Deutsch-polnisches Magazin
Ola Rosiak und Daniel Finger moderieren "Kowalski & Schmidt". Das deutsch-polnische Magazin läuft an jedem zweiten Sonntag um 18:32 Uhr im rbb Fernsehen.

 

 

 

 

  

 

 


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