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POLEN UND SEINE NACHBARN IM DEUTSCHEN FERNSEHEN

Sa 26.04.08  NDR    12:15 bis 12:45 Uhr
DIE WALDKARPATEN
Aus der Reihe „Weltreisen“
In den Bieszczaden, dem Herzstück der Waldkarpaten, lebten früher die Volksstämme der Bojken und Lemken. Sie wurden am 29. April 1947 in einer Aktion unter dem Decknamen "Unternehmen Weichsel" vertrieben. Ihre Dörfer wurden dem Erdboden gleichgemacht, die Kirchen dem Zerfall überlassen. Wer durch die Bieszczaden wandert, trifft überall auf die verlassenen Holzkirchen, die mit ihren Zwiebeltürmen und schindelgedeckten Dächern der Landschaft einen geheimnisvollen Zauber verleihen. Innen waren sie einst reich mit Ikonen geschmückt, die aber zum größten Teil gestohlen worden sind. Die übrigen hat man in Museen, zum Beispiel in das Ikonenmuseum von Sanok gebracht, wo sie heute bewundert werden können.
Tomasz Mijewski ist Künstler, der versucht, die Mystik der Bieszczaden in seinen Bildern wiederzugeben. In den Wäldern gibt es noch zahlreiche kleine Köhlereien, wie die von Miroslaw und Bogdan. Hier wird in Kohlenmeilern durch das Verschwelen von Holz Holzkohle hergestellt und nach ganz Europa exportiert.
Auch altes Handwerk findet man heute noch überall: Zum Beispiel eine Glashütte, in der kunstvolle Vasen für den Export in alle Teil der Welt hergestellt werden und eine Fabrik, in der ganz besondere Pfeifen, die bei Sammlern sehr beliebt sind, geschnitzt werden.
Auf einer Anhöhe über dem San, dem größten Fluss in Südpolen, liegt die Stadt Sanok. Ihr Stadtbild ist durch die Habsburger geprägt, die nach der ersten Teilung Polens die Herrschaft über diese Gegend hatten. Die Stadt Przemysl behauptete sich durch ihre Lage an der Handelsstraße durch die Ukraine mehr als tausend Jahre als ein wichtiger Handelsschnittpunkt. Hier trafen die Kaufleute, die von Krakau nach Kiew zogen, auf Händler, die von der Ostsee zum Schwarzen Meer unterwegs waren. (Wiederholung)

So 27.04.08  Das Erste    13:15 bis 13:45 Uhr
DER WEITE WEG ZUM KLEINEN GELD
Tausende von Pendlern ziehen aus Osteuropa nach Berlin, um für wenig Geld viel zu arbeiten. Sie schlafen bei Bekannten, die eine Aufenthaltsgenehmigung haben, oder in Baracken. Viele haben keine Arbeitserlaubnis und leben in ständiger Furcht, aufgegriffen zu werden. Rund um die Uhr führt der Zoll unangemeldete Kontrollen auf Baustellen und in Kleinbetrieben durch. Viele Berliner nehmen Schwarzarbeit von Ausländern in Anspruch. Wie deren Leben aussieht, weiß kaum jemand.
Die Reportage begleitet einen Polen, der in Berlin schwarz Wohnungen renoviert, und eine ukrainische Haushaltshilfe, sowie die "Finanzkontrolle Schwarzarbeit" beim Zoll. Luba lebt schon seit Jahren getrennt von ihrem Sohn und ihren Eltern. In Berlin trifft sie sich mit Freundinnen aus der Heimat. Manche sind illegal hier, andere haben ihren Aufenthalt durch eine Heirat mit einem Deutschen legalisiert. Lubas Welt ist unsichtbar für die deutschen Mitbürger, genauso wie die von Mirek, der, wenn er in Berlin ist, im Aufenthaltsraum einer Fabrik übernachtet. Manchmal wird nach der Arbeit noch etwas getrunken, doch meistens geht er früh schlafen. Sein eigentliches Leben findet in Polen statt, wo er seine Familie hat. Als Bauarbeiter verdient er dort nicht genug, um sie zu ernähren. Für jeden Auftrag in Deutschland ist Mirek dankbar, nur so kann der bescheidene Lebensstandard gehalten werden. (Erstaufführung)

So 27.04.08  RBB    19:00 bis 19:25 Uhr
KOWALSKI TRIFFT SCHMIDT
Ein deutsch-polnisches Journal
Tipp!
So 27.04.08  Phoenix    21:00 bis 21:45 Uhr
STILLE KARPATEN – BOOM IN BRESLAU
Polnische Kontraste
Dünn besiedelt sind die polnischen Waldkarpaten im ukrainisch- slowakischen Dreiländereck.
Ganz auf der anderen Seite Polens liegt Breslau, das polnische Wroclaw, die modernste und dynamischste Stadt Polens. Der Bürgermeister, von Beruf Mathematiker und ehemaliger Headhunter, geht unverkrampft mit der deutschen Vergangenheit um. Berühmt ist sein Appell an die in den Westen ausgewanderten Polen, nach Breslau zu kommen, wo sie dringend gebraucht werden. Ein weiteres Thema der Reportage ist die neue Schengen-Außengrenze. (Erstaufführung)

Mi 30.04.08  RBB    12:30 bis 13:00 Uhr
NOWA HUTA
Glanz und Elend einer polnischen Arbeiterstadt
Aus der Reihe „Wissenszeit: Orte des Erinnerns - Industriestandorte Europas
Polen nach dem Zweiten Weltkrieg: Wie Warschau und Danzig sind viele Städte zerstört und mit ihnen die Infrastruktur. Viele Menschen haben keine Arbeit, hungern gar.
Ein weitläufiges, sumpfige Brachland vor den Toren Krakaus birgt neue Hoffnung: Das junge kommunistische Regime in Polen plant für dieses Gelände ein riesiges Stahl-Kombinat und eine neue Stadt für die Arbeiter. In nur wenigen Jahren entsteht Europas größte Stahlindustrie und eine Stadt für 70 000 Einwohner. Aus ganz Polen kommen die Arbeitssuchenden mit ihren Familien.
Nowa Huta wird zum Symbol sozialistischer Leistungsfähigkeit und ein Vorzeigemodell sozialistischer Stadtplanung. Die Realisation dieser "größten Unternehmung Polens" war ohne die Unterstützung durch die Sowjetunion nicht zuleisten. Ihre Beteiligung war nicht ohne Eigennutz: so sollten die Hochhöfen von Nowa Huta vor allem die große Nachfrage nach Stahl für die sowjetische Rüstungsindustrie befriedigen. Mit über 38 000 Beschäftigten und einer Jahresproduktion von beinahe sieben Millionen Tonnen Stahl erreicht die Produktion in den 70er Jahren ihren Höhepunkt. Man hat jedoch zuviel gewollt: Finanznot, Mangel an Rohstoffen und Energie führen beinahe zum Zusammenbruch. Der Unmut der Arbeiter wächst und mit ihm eine Protest-Bewegung, die sich nicht nur gegen die Administration Nowa Hutas richtete: neben Danzig, Warschau und Breslau war Nowa Huta eine der Hochburgen der Solidarnosc-Bewegung.
Nowa Huta heute: statt 40 000 arbeiten nur noch 4000 Menschen in der Stahlindustrie. Der Wechsel der Systeme hatte dramatische Konsequenzen: Der Kollaps des Ostblocks führte zum der Verlust der Absatzmärkte. Das ideologische Aushängeschild des einstigen Regimes ist heute einfach ein weiteres Stahlwerk, das in Europa ums Überleben kämpft. (Wiederholung)
Polens Nachbarn
Mi 30.04.07  NDR    20:15 bis 21:00 Uhr
DIE OSTSEE ZWISCHEN LITAUEN UND DÄNEMARK
Der zweite Teil des Films folgt der Ostseeküste von Litauen bis nach Dänemark. Auf der Kurischen Nehrung - berühmt für mächtige Wanderdünen und malerische Fischerdörfer - wird die Reise fortgesetzt. Von hier aus geht es zu den felsigen Küsten Estlands mit urwüchsigen Wäldern, in denen noch so seltene Tiere wie Vielfraße, eine Riesenmarderart, leben. Weiter nordwestlich, zwischen Finnland und Schweden, liegen im flachen, glitzernden Wasser Zehntausende kleiner Granitinseln, die Schären - Kinderstube der Kegelrobben.
Von den Winzlingen der schwedischen Inselwelt geht es zur größten: Gotland. Mitten in der Ostsee gelegen mit steilen Klippen beherbergt sie riesige Vogelkolonien. Vor allem bietet die bis zu 100 Meter hohe Steilküste Lummen und Alken - den Pinguinen des Nordens - Platz zum Brüten. Die Reise endet auf der dänischen Insel Mön mit ihren markanten Kreidefelsen. Die Ostsee ist nach wie vor im Wandel, ein Prozess, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Die zweiteilige Naturdokumentation zeigt die Entstehungsgeschichte dieses einmaligen Meeres und seiner Küsten, beleuchtet die vielfältige und interessante Tier- und Pflanzenwelt und besucht die Menschen, die von und mit der Ostsee leben.

Fr 02.05.08  RBB    15:15 bis 16:00 Uhr
ÖSTLICH DER ODER (Teil 2)
Durch das Posener Land
Erntedankfest in Krobia in der Nähe von Leszno im Posener Land. Das ganze Dorf ist auf den Beinen. Viele tragen die uralten Trachten dieser Region. Mit Kutschen geht es zur Kirche, wo die Erntekränze gesegnet werden. Danach in einer feierlichen Prozession zum Festplatz, zu Gesangsdarbietungen und Volkstänzen. Nächste Station ist Posen, die Metropole Westpolens. Der Marktplatz strahlt wieder im alten Glanz. In den schmucken Häusern lebten einst tüchtige Handwerker und Händler.
Ein besonderer Blickfang ist das alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert. Nach Posen und ins Posener Land kamen um 1720 katholische deutsche Einwanderer aus dem Fränkischen, die Bamberger, Bamberka auf polnisch. Im Laufe der Zeit haben sie sich vollständig in die polnische Gesellschaft integriert. Aber noch immer sind sie stolz auf ihre Herkunft.
Davon zeugt auch das Museum der Bamberger in Poznan. Nach dem Besuch im Gestüt von Sierakow, wo Posener Pferde gezüchtet werden, geht es um zwei Kutschenbauern, deren Geschäft in den letzten Jahren aufblüht, und die Pferdekutschen in viele Teile Europas exportieren.
Hier lebt auch Witold, ein junger erfolgreicher Bauer. Er hat sich besonders auf den Tomatenanbau spezialisiert. Geerntet wird jetzt im Spätsommer überall im Posener Land. Nicht nur Tomaten, vor allem auch Zuckerrüben und Kartoffeln. Weiter geht die Reise zu einer alten Pianofabrik in Kalisz, einem Fluglehrer in Leszno - und einer Überraschung an der Grenze des Posener Landes zu Pommern: Nicht nur im äußersten polnischen Osten, sondern auch hier, keine 200 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, gibt es Wisente, diese mächtigen europäischen Wildrinder.
Eine Herde von etwa 30 Tieren lebt bereits wieder in freier Wildbahn. Sie werden hier ausgewildert. Die Reise durch das Posener Land endet in Gnesen, Polens ältester Stadt und erster Hauptstadt. Im spätgotischen Dom von Gnesen werden die Reliquien des Heiligen Adalbert, eines bedeutenden Missionars bei den heidnischen Pruzzen, aufbewahrt. Und im Archiv der Kirche liegen tausendjährige Bücher von unschätzbarem Wert. (Wiederholung)
Tipp!
Fr 02.05.08  Phoenix    19:15 bis 20:00 Uhr
Sa 03.05.08  Phoenix    12:00 bis 14:45 Uhr
STILLE KARPATEN - BOOM IN BRESLAU
Polnische Kontraste
Dünn besiedelt sind die polnischen Waldkarpaten im ukrainisch-slowakischen Dreiländereck. In den 50er Jahren wurden aus dieser südöstlichen Spitze Polens Hunderttausende vertrieben, Folge der bitteren polnisch-ukrainischen Kämpfe bei Kriegsende. Heute sind die Waldkarpaten ein Naturparadies für Bären und Wölfe sowie für gehetzte Großstädter, die die Einsamkeit suchen. (Erstaufführung)

Sa 03.05.08  Hessen     12:00 bis 12:30 Uhr
BUTTERFAHRT ZUR BRAUTSCHAU
Amerikanische Hochzeits-Touristen in Osteuropa
Elena ist die Brünette mit dem kurzen Rock - aber war Anastasia nun die große Blonde oder die Langbeinige mit dem Playboy-Bunny? Spätestens bei Tisch Nummer vier hat der 55-jährige Larry den Überblick verloren. Es ist auch nicht einfach, schließlich muss er alle 15 Minuten an einen neuen Tisch wechseln, an dem nur Frauen sitzen. Er macht zwanzig Bekanntschaften in der Stunde, sechzig allein an diesem Abend. All die hübschen Aschenputtel strahlen ihn an, als wäre er der Traumprinz, der endlich gekommen ist, um sie aus Lugansk zu befreien, diesem trostlosen Ort tief in der Ukraine. Die Filmautoren Markus Thöß und Harriet Kloss sind mit einem amerikanischen Reiseunternehmen unterwegs, das "First Dream" heißt und regelmäßig Gruppen heiratswilliger Männer in die osteuropäische Provinz karrt, weil es da noch blutjunge, schöne und ehewillige Frauen gibt. Auf speziellen Partys und bei stündlichen Verabredungen können die Männer in drei Wochen bis zu 500 "Russinnen" treffen: Extrem-Dating im postsozialistischen Hinterland.

So 04.05.08  Phoenix    19:15 bis 20:00 Uhr
WIT WOLF VON LOJEWSKI DURCH OSTPREUßEN (Teil 1)
Suleiken gibt es wirklich
Heimat - was ist das eigentlich? Gerade für viele Deutsche ist Heimat ein heikles Thema seit jener dunklen Zeit des Zweiten Weltkriegs. Kann, darf eine Region wie das ehemalige Ostpreußen den heutigen Bewohnern Heimat sein und gleichzeitig auch den Menschen und ihren Nachkommen, die früher einmal dort gelebt haben? Wolf von Lojewski, über ein Jahrzehnt Chef des "ZDF-heute-journals", hat schon einmal vor vier Jahren seine alte Heimat mit einem Kamerateam besucht. Seitdem haben ihn die Gegend, die sich gerade in den letzten Jahren so rasant verändert hat, und die Menschen, die er dort traf, nicht mehr losgelassen.
Polens Nachbarn
Mo 05.05.08  Arte     17:35 bis 18:05 Uhr
AUF NACH EUROPA!
Veiko, Estland
Veiko lebt in Estland, genauer gesagt in einem Vorort von Tallinn. Er hat die beeindruckende Statur eines Wikingers, aber dahinter steckt eine vielschichtige Persönlichkeit voller Selbstironie und Humor. Er wird oft von Selbstzweifeln geplagt und hinterfragt sich gerne selbst. Veiko ist von Haus aus Maler. Seit er jedoch mit dem Drehen von Filmen angefangen hat, fehlt ihm die Zeit und die Muße zum Bildermalen. Doch viele Dinge gleichzeitig zu machen, ist für ihn ein innerer Drang: Deshalb malt er, realisiert daneben kommerzielle Werbefilme oder abgefahrene Musikvideos.
Zurzeit treibt ihn der Wunsch nach einem eigenen Fleckchen Erde um. "Ich glaube, ich brauche einen Ort, an den ich gehen kann, wenn ich hier von der Stadt genug habe und mich ausgelaugt fühle. Ich will aber auch wieder nach Tallinn zurückkommen können", sagt er. Deshalb ist er auf der Suche nach einem Haus auf dem Land. Mit seinem Motorrad, in das er viel Zeit und Geld steckt, steuert er die Insel Hiiumaa an. Dort möchte er ein altes Gebäude finden, wo er in aller Ruhe Geschichten schreiben und vielleicht sogar eine Antwort auf seine existenziellen Fragen finden kann.
Polens Nachbarn
Di 06.05.08  NDR    15:15 bis 16:00 Uhr
HOLLYWOOD IN TERCHOVA
Die Slovakei auf Nebenstraßen
Ein Film von Hiltrud Jäschke, Bärbel Walter und Frank Eckert
Im Galopp kommt Jozef Mieo durchs hohe Gras geritten. An diese Stelle in den Bergen der Mala Fatra hat er schon viele Produzenten und Regisseure geführt: "Wenn Sie sich hier um 360 Grad drehen, gibt es nichts, das den Blick auf die wunderschöne Natur behindern könnte, keinen Strommast, kein Gebäude. Ich behaupte, der Herrgott hat diese Landschaft am achten Tag erschaffen. Als er schon wusste, wie man das macht."
Mit seinen geschickten Handwerkern errichtet der Bauunternehmer aus dem kleinen Terchova, was für einen großen Kinofilm gebraucht wird: Kirchen, Burgen, Schiffe, Höhlen, ganze Straßenzüge - einfach alles. Hollywood in der Mala Fatra. Für den Slowaken aus dem Geburtsort Janosiks, des Nationalhelden des Landes, ist Film inzwischen zu einer Droge geworden. Wenn Jozef Mieo zwei Jahre keine Kulissen bauen kann, wird er nervös. Er liebt das fast so sehr wie seine Berge.
Die filmische Reise in die verschiedensten Winkel der Slowakischen Republik lässt Menschen erleben, die auf eine besondere Art mit diesem Land verbunden sind: ungarische Fischer im Süden, Karpatendeutsche in der Zips am Fuße der Hohen Tatra, Goralen am Dunajec an der Grenze zu Polen, Roma in der Ostslowakei. Andy Warhol, dem amerikanischen Pop-Art-Künstler, der seine Wurzeln bei den Ruthenen in den Beskiden nahe der Ukraine hat, ist in Medzilaborce ein eigenes Museum gewidmet. Im ostslowakischen Städtchen Bardejov wird das Andenken an die ehemaligen jüdischen Bewohner bewahrt.

Di 06.05.08  Hessen     20:15 bis 20:55 Uhr
TOURISMUS IN MASUREN
Masuren, das ehemalige Ostpreußen, die "grüne Lunge" Polens: Hier bauten die Ritter des Deutschen Ordens im 12. und 13. Jahrhundert ihre Ordensburgen, als sie in den Osten Europas bis ins Baltikum vorstießen. Der deutsche Adel hatte im Gebiet des heutigen Masuren Landsitze von gewaltigen Ausmaßen. Die filmische Reise führt durch malerische Landschaften. Geschichte und vor allem Geschichten gibt es an vielen Orten. Manche hat Siegfried Lenz in "So zärtlich war Suleyken" beschrieben. In Frombork, dem ehemaligen Frauenburg, verbrachte der berühmte Astronom Nikolaus Kopernikus einen großen Teil seines Forscherlebens. In der berühmten Kathedrale von Frauenburg soll der Astronom begraben sein.
Masuren ist auch ein Wunderwerk der Natur. Bis vor wenigen Jahrzehnten lebten in vielen Bereichen des ehemaligen Ostpreußens Wölfe, Luchse, Bären, heute arbeiten Wissenschaftler an Auswilderungsprojekten für die bedrohten Tiere. Inbegriff der intakten Natur sind die eindrucksvollen Landschaften: die Masurische Seenplatte, der wildromantische Fluss Krutynna, die Ostseeküste, die Johannisburger Heide, die tiefen Wälder. Wald und Wasser wechseln sich ab und bieten vielen Tieren, die anderswo längst verschwunden sind, den idealen Lebensraum.

Mi 07.05.08  3Sat     04:55 bis 05:40 Uhr
TRÄNEN DER GÖTTER
Mit Dietmar Schumann entlang der Bernsteinküste
Seit Jahrhunderten wird an den Stränden der Ostsee Bernstein gefunden. In Königsberg und Danzig wurden aus dem "Gold der Ostsee" schon im Mittelalter kunstvolle Truhen, Gebetsketten, Pfeifen und Schmuck gefertigt und in alle Welt verkauft. In der DDR war Ribnitz-Damgarten, ein Städtchen nicht weit von Rostock, das Zentrum der Bernsteinindustrie.
Dietmar Schumann reist entlang der Bernsteinküste. Von Ribnitz-Damgarten fährt er 2.000 Kilometer nach Osten. Über Usedom, das polnische Gdansk, die russische Enklave Kaliningrad sowie Nida und Karkle in Litauen führt seine Tour bis nach St. Petersburg. Er besucht Menschen, die sich mit dem Bernstein ihren Lebensunterhalt verdienen. Manche, darunter die Modedesignerin Bozana Baticka in Gdansk und der litauische "Bernsteinpapst" Kazimiras Mizgiras auf der Kurischen Nehrung, wurden sogar reich damit. In Karkle an der Küste Litauens lernt Schumann den Bernsteinfischer Victor Ingiris kennen. Mit einem großen Kescher bewaffnet steigt Ingiris in die Brandung, um die angeschwemmten "Tränen der Götter" aus dem Meer zu fischen. Auch Alexander Krylow in Sankt Petersburg ist fasziniert von dem 50 Millionen Jahre alten goldgelben Baumharz. 20 Jahre lang hat er am Wiederaufbau des verschollenen Bernsteinzimmers im Schloss Zarskoje Selo gearbeitet.

Mi 07.05.08  NDR    15:15 bis 16:00 Uhr
BIEBRZA IN POLEN
Aus der Reihe"Nationalparks im östlichen Europa"
Sümpfe, Seen, Seggenwiesen und Auwälder so weit das Auge reicht: 60.000 Hektar Flusslandschaft stehen an der Biebrza, etwa 200 Kilometer nordöstlich von Warschau, im 1993 gegründeten größten polnischen Nationalpark unter Schutz.
Dank der weitgehenden Unberührtheit und des großen Nahrungsangebotes leben hier viele Vogelarten; mehr als 250 Arten wurden schon beobachtet, rund 190 brüten auch im Schutzgebiet. Allein vom seltenen Seggenrohrsänger ziehen an der Biebrza etwa 5.000 Paare - vermutlich fast die Hälfte der Weltpopulation - ihren Nachwuchs groß. Auf ihren Flügen zwischen Skandinavien oder Nordsibirien in den Süden und zurück ist für unzählige Durchzügler das Flusstal der Hauptrastplatz in Polen.
Knapp 500 Elche gibt es schätzungsweise noch an der Biebrza. Das beeindruckende Säugetier trägt hier - anders als in Skandinavien - kein Schaufelgeweih, sondern so genannte Stangen. Wesentlich häufiger kommt der Biber im Nationalpark Biebrza vor. Mit seinen Dämmen und Wasserburgen verändert er immer wieder ein bisschen die Landschaft.


Do 08.05.08  Phoenix    06:45 bis 07:15 Uhr
KAVIAR INKLUSIVE
Mit dem Sehnsuchts-Express von Berlin nach Kaliningrad
Blauer Plüsch mit Golddekor, eine adrette Hostess, Kaviar inklusive: So sieht die erste Klasse im Sehnsuchts-Express Berlin-Kaliningrad aus. Seit Dezember fährt er von der deutschen Hauptstadt direkt in die ehemalige ostpreußische Metropole. Eine Reise in die deutsche Vergangenheit und zugleich in das neue erweiterte Europa. Mit Passagieren, die alte und neue Grenzen erleben wollen. Zum Beispiel Carsten und Holger Kohn, 34 und 37 Jahre alt. Für sie ist die Zugfahrt eine Entdeckungsreise. Kaliningrad, früher deutsch Königsberg, war über Jahrzehnte für Touristen Sperrgebiet, ein weißer Fleck auf der Landkarte. Jetzt endlich können sie die Stadt kennen lernen - zusammen mit ihrem Vater, der dort geboren ist. Christian Papendick, 76 Jahre und "alter Königsberger", hat im russischen Kaliningrad neue Freunde gefunden: Sergej, den jungen Arzt, und seine Familie. Schon die Fahrt dorthin durch das polnische Masuren bedeutet für den begeisterten Fotografen Papendick Hochgenuss. Gut 15 Stunden dauert die Reise, 650 Kilometer von West nach Ost. In Marienburg, heute polnisch Malbork, wartet Kamila bereits auf die Reisenden, die hier aussteigen. Von der direkten Zugverbindung erhofft sich die neue EU-Bürgerin vor allem mehr Tourismus und Wirtschaftschancen für die Stadt mit der größten Backsteinburg Europas, Jahrhunderte lang Sitz des Deutschen Ordens. Weite Landschaften, masurische Seen, alte deutsche Städte: Die freundliche Hostess Svetlana hat dafür kaum einen Blick übrig. Die Abteile im Wagon müssen stets perfekt sein, Holzkohle für den Tee im russischen Samowar nachgelegt werden, die Mahlzeiten rechtzeitig gerichtet sein - Kaviar inklusive. Ein kleines russisches Reich der Köstlichkeiten zaubert Svetlana, unermüdlich auf den Komfort ihrer Gäste bedacht. Für den polnischen Zöllner Marek Landerski an der Grenze zu Russland bedeutet der Zug Schwerstarbeit. Seine deutschen Kollegen vom Grenzschutz in Frankfurt / Oder haben bereits streng kontrolliert. Doch die EU-Außengrenze verläuft jetzt im Osten Polens.

Do 08.05.08  3Sat     12:45 bis 13:00 Uhr
LITAUEN - DAS HEIMLICHE HERZ EUROPAS
Als Geowissenschaftler 1989 das alte Europa neu vermaßen, stellten sie Erstaunliches fest: Der Mittelpunkt unseres Kontinents liegt nur wenige Kilometer nördlich der litauischen Hauptstadt Vilnius. Damit wird Litauen zum Herzland Europas.
Trakai, das im Mittelalter Hauptstadt des Landes war und dessen gotische Inselburg eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Litauens ist, ist der Ausgangspunkt von Peter M. Kruchtens Reise durch Litauen. Von dort ist es nur ein Sprung nach Vilnius, in die heutige Hauptstadt, die sich nicht nur als barockes Juwel präsentiert, sondern auch als moderne Stadt mit einer lebendigen Kunstszene. Im Süden des Landes liegt der Grutas Park. Dort sind Denkmale aus der sowjetischen Ära des Landes zusammengetragen worden. Weiter geht es zum "Berg der Kreuze" bei Siauliai, einem Symbol des Glaubens, der Hoffnung und des Widerstands gegen die Unterdrückung zur Zeit der Sowjetherrschaft. Endpunkt der Litauenreise ist die Kurische Nehrung.

Fr 09.05.08  Arte     10:25 bis 10:55 Uhr
DER HIMMEL ÜBER EUROPA
Polen - Slowakei
Die Reise durch Europa führt zu den Nachbarländern Polen und in die Slowakei. Eine Station ist Danzig, reich an Geschichte und eng mit der Geschichte der Gewerkschaft Solidarnosc verbunden. Weiter geht es über jahrhundertealte Burgen und Kirchen bis nach Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei.
Polens Nachbarn
Fr 09.05.08  Arte     14:45 bis 15:15 Uhr
DER HIMMEL ÜBER EUROPA
Estland - Litauen - Lettland
Im Ostseeraum zwischen Polen und Russland liegen die baltischen Länder, Lettland, Estland und Litauen. Nach Jahrzehnten hinter dem Eisernen Vorhang gelten sie heute als ein Geheimtipp für alle, die unberührte Natur suchen. Gleichzeitig haben sich die drei Länder inzwischen auch modernster Technik geöffnet. Die Reise ins Baltikum führt in die lettischen und estnischen Hauptstädte Riga und Tallinn und auf den litauischen Hügel der Kreuze, eine Gedenkstätte für die zahlreichen Litauer, die hier von russischen Angreifern getötet wurden.
Polens Nachbarn
So 11.05.08  Phoenix    19:15 bis 20:00 Uhr
WIT WOLF VON LOJEWSKI DURCH OSTPREUßEN (Teil 2)
Kaliningrader Klopse
Wer das alte Königsberg kannte, wird es auch heute schwer haben, sich in dieser modernen Stadt zu orientieren. Die Zeiten der Tristesse sind vorbei. Durch britische Luftangriffe und heftige Kämpfe zerstört und nach dem Krieg im sozialistischen Grau wieder aufgebaut, hatte Kaliningrad den Ruf, eine der häßlichsten Städte Europas zu sein. Doch heute ist das Lenin-Denkmal aus dem Zentrum verdrängt, der wuchtige Betonklotz des "Hauses der Sowjets" steht zwar noch immer leer, ist aber hellblau übermalt.
Polens Nachbarn
So 11.05.08  NDR    11:30 bis 12:15 Uhr
DIE OSTSEE ZWISCHEN LITAUEN UND DÄNEMARK
Der zweite Teil des Films folgt der Ostseeküste von Litauen bis nach Dänemark. Auf der Kurischen Nehrung - berühmt für mächtige Wanderdünen und malerische Fischerdörfer - wird die Reise fortgesetzt. Von hier aus geht es zu den felsigen Küsten Estlands mit urwüchsigen Wäldern, in denen noch so seltene Tiere wie Vielfraße, eine Riesenmarderart, leben. Weiter nordwestlich, zwischen Finnland und Schweden, liegen im flachen, glitzernden Wasser Zehntausende kleiner Granitinseln, die Schären - Kinderstube der Kegelrobben. Von den Winzlingen der schwedischen Inselwelt geht es zur größten: Gotland. Mitten in der Ostsee gelegen mit steilen Klippen beherbergt sie riesige Vogelkolonien. Vor allem bietet die bis zu 100 Meter hohe Steilküste Lummen und Alken - den Pinguinen des Nordens - Platz zum Brüten. Die Reise endet auf der dänischen Insel Mön mit ihren markanten Kreidefelsen.
Die Ostsee ist nach wie vor im Wandel, ein Prozess, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Die zweiteilige Naturdokumentation zeigt die Entstehungsgeschichte dieses einmaligen Meeres und seiner Küsten, beleuchtet die vielfältige und interessante Tier- und Pflanzenwelt und besucht die Menschen, die von und mit der Ostsee leben.
Polens Nachbarn
Mo 12.05.08  Arte     06:10 bis 06:40 Uhr
AUF NACH EUROPA!
Veiko, Estland
 Veiko lebt in Estland, genauer gesagt in einem Vorort von Tallinn. Er hat die beeindruckende Statur eines Wikingers, aber dahinter steckt eine vielschichtige Persönlichkeit voller Selbstironie und Humor. Er wird oft von Selbstzweifeln geplagt und hinterfragt sich gerne selbst. Veiko ist von Haus aus Maler. Seit er jedoch mit dem Drehen von Filmen angefangen hat, fehlt ihm die Zeit und die Muße zum Bildermalen. Doch viele Dinge gleichzeitig zu machen, ist für ihn ein innerer Drang: Deshalb malt er, realisiert daneben kommerzielle Werbefilme oder abgefahrene Musikvideos.
Zurzeit treibt ihn der Wunsch nach einem eigenen Fleckchen Erde um. "Ich glaube, ich brauche einen Ort, an den ich gehen kann, wenn ich hier von der Stadt genug habe und mich ausgelaugt fühle. Ich will aber auch wieder nach Tallinn zurückkommen können", sagt er. Deshalb ist er auf der Suche nach einem Haus auf dem Land. Mit seinem Motorrad, in das er viel Zeit und Geld steckt, steuert er die Insel Hiiumaa an. Dort möchte er ein altes Gebäude finden, wo er in aller Ruhe Geschichten schreiben und vielleicht sogar eine Antwort auf seine existenziellen Fragen finden kann.
Tipp!
Mo 12.05.08  Das Erste    12:05 bis 12:50 Uhr
BILDERBUCH: USEDOM UND WOLLIN
Die Inseln Usedom und Wollin an der Ostseeküste sind seit 1945 deutsch-polnisches Grenzland. Der östliche Zipfel Usedoms mit der Stadt Swinemünde und Wollin gehören zu Polen. Nach der politischen Wende beginnt man auf beiden Seiten der Grenze, sich aneinander anzunähern. Doch die unterschiedliche Sprache ist ein großes Hindernis. Aber inzwischen gibt es erste Projekte, Kinder zweisprachig zu erziehen. In Swinemünde setzt sich besonders der Journalist Michael Barkas dafür ein. Seit zwei Jahren bringt er seinen Sohn in einen deutschen Kindergarten nach Ahlbeck.
Früher war alles, was die Polen an Deutschland erinnerte, tabu. Heute ist man in der Stadt Swinemünde stolz auf die alte Pracht der deutschen Bäderarchitektur. Auch das Seebad Misdroy auf Wollin will wieder die "Badewanne der Berliner" werden.
Keine Grenzen kennt der Naturschutz auf Usedom und Wollin. Dirk Weichbrodt vom deutschen Naturpark Usedom spricht polnisch und hat beste Beziehungen zum Nationalpark Wollin. Gemeinsam sorgt man sich um den Erhalt von Seeadlern, Uhus und Wisenten. Auf Wollin stehen mehr als ein Fünftel der Insel unter Naturschutz. Das ist ihr besonderer Reiz: kilometerlange weiße Strände, fast unbebaut und menschenleer, große Wälder mit verträumten Seen und Schilfinseln im Swinedelta, die ein Eldorado für Seevögel sind.

Di 13.05.08  NDR    15:15 bis 16:00 Uhr
ÖSTLICH DER ODER (Teil 1)
Durch die Neumark
Nicht mehr viel erinnert heute am anderen Ufer der Oder an die deutsche Vergangenheit. Nur einige der alten Backsteinbauten haben den Krieg und die Irrungen und Wirrungen der Jahrzehnte danach überlebt. Ostbrandenburg, die Neumark - vergangen, aber nicht vergessen. Das alte Küstrin gibt es nicht mehr. Nur Ruinen sind von der einstigen Perle der Oder geblieben. Im modernen Küstrin setzt eine Großbäckerei inzwischen ganz auf Europa, beliefert täglich Läden zwischen Frankfurt an der Oder und Berlin mit frischen Backwaren.
Das Wahrzeichen von Königsberg in der Neumark oder Chojna, wie es heute auf polnisch heißt, ist die Marienkirche. Im Krieg wurde sie fast vollständig zerstört. Mithilfe deutscher Investoren entsteht sie nun wieder neu. Die Warthe mit einer Länge von mehr als achthundert Kilometern ist der längste Nebenfluss der Oder. Ein Fährmann erzählt von seinem Alltag am Fluss. Seine Mutter bereitet ein besonderes Fischgericht zu: Brassen auf polnische Art. Dann folgt ein Besuch bei einem Hopfenbauern in der Erntezeit.
Es war Friedrich der Große, der den Anbau von Hopfen in diesem Teil Preußens einführte. Und auch die Anfänge der Korbweidenwirtschaft stammen noch aus preußischer Zeit. Es sind Traditionen, die heute von polnischen Landwirten fortgesetzt werden. Durch herrliche Landschaften, vorbei an einsamen Seen und tiefen Wäldern der Netzer Heide geht es nach Posen. Westpolens Metropole ist alt und gleichzeitig neu. Und längst auch eine europäische Stadt. (Wiederholung)

Mi 14.05.08  NDR    15:15 bis 16:00 Uhr
ÖSTLICH DER ODER (Teil 2)
Durch das Posener Land
Erntedankfest in Krobia in der Nähe von Leszno. Das ganze Dorf ist auf den Beinen. Mit Kutschen geht es zur Kirche, wo die Erntekränze gesegnet werden. Danach führt der Weg in einer feierlichen Prozession zum Festplatz, zu Gesängen und Volkstänzen. Nicht mehr sehr viel erinnert heute am anderen Ufer der Oder an die deutsche Vergangenheit. Nur einige der alten Backsteinbauten haben den Krieg und die Jahrzehnte danach überlebt. Ein Team des Norddeutschen Rundfunks hat im Spätsommer das Posener Land bereist - auf der Suche nach Geschichten von gestern und heute.
Die nächste Station ist die Stadt Posen, die Metropole Westpolens. Der Marktplatz ist vollständig restauriert. In den schmucken Häusern lebten einst Handwerker und Händler. Ein besonderer Blickfang ist das alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert. Nach Posen und ins Posener Land kamen um 1720 katholische deutsche Einwanderer aus dem Fränkischen, die Bamberger. Im Laufe der Zeit haben sie sich vollständig in die polnische Gesellschaft integriert. Aber noch immer sind sie stolz auf ihre Herkunft. Weiter geht es zu einer alten Pianofabrik in Kalisz und zu einem Treffen mit einem Fluglehrer in Leszno. An der Grenze des Posener Landes zu Pommern stößt das Filmteam auf eine Überraschung: Nicht nur im äußersten polnischen Osten, sondern auch hier gibt es Wisente, die mächtigen europäischen Wildrinder. (Wiederholung)
Polens Nachbarn
Do 15.05.08  Phoenix    06:45 bis 07:30 Uhr
KÖNIGSBERG - FERNE, FREMDE HEIMAT (Teil 1)
Ostpreußen und das Erbe Stalins - Die Winterreise
Polens Nachbarn
Do 15.05.08  Phoenix    07:30 bis 08:15 Uhr
KÖNIGSBERG - FERNE, FREMDE HEIMAT (Teil 2)
Hoffnung am Haff - Die Sommereise
Polens Nachbarn
Fr 16.05.08  Arte     19:00 bis 19:45 Uhr
ZOOM EUROPA
u.a. "Cinema Paradiso" in der Ukraine
Magazin 2008
Rund 200 Kilometer von Kiew eröffneten zwei Franzosen vor hundert Jahren ein kleines Kino. Zur Zeit des Kommunismus war es ein kultureller Zufluchtsort. Heute wird hier der europäische Film gegen Blockbuster aus den USA verteidigt. Dass das Kino noch nicht geschlossen wurde, ist hauptsächlich dem Einsatz der Studenten von der naheliegenden Filmhochschule zu verdanken. Aber wie lange noch?




Regelmäßig wiederkehrende Magazine
Beiderseits der Oder - po obu stronach Odry
Erscheinungsweise in zweimonatigem Rhythmus auf Phoenix - Sonntag 21:00 Uhr
Seit Ende des Jahres 2000 widmet sich dieses Magazin bereits Themen, die Deutschland und Polen gleichermaßen betreffen. "Beiderseits der Oder - Po obu stronach Odry" dient der Verständigung zwischen Polen und Deutschen, zweier alter Kulturvölker, die eine wechselvolle Geschichte miteinander teilen. In Kooperation mit TVP 2 (dem Zweiten Polnischen Fernsehen) berichtet PHOENIX über thematische Schwerpunkte, die beiderseits der Oder angesiedelt sind.Ein Moderatorenpaar von Auslandskorrespondenten aus beiden Ländern führt durch die Sendung, die im zweimonatigen Rhythmus ausgestrahlt wird. Das Magazin wird jeweils in der Landessprache gesendet und stellt ein einzigartiges Projekt im europäischen Fernsehen dar.

Kowalski trifft Schmidt
Das deutsch-polnische Journal
Erscheinungsweise alle 14 Tage am Sonntag 19:00 Uhr auf rbb - Wiederholung am darauffolgenden Dienstag vormittag, ebenso am Dienstag und Donnerstag auf ARD Extra (Digital).
Kowalski und Schmidt sind Allerweltsnamen für “den” Polen und “den” Deutschen. Wie leben sie, welche Probleme haben sie, wo gibt es Gemeinsames, wo Trennendes?
Näheres zum Programm siehe rbb

Warschauer Notizen
Feuilletonistisches Magazin des ARD-Studios in Warschau
Erscheinungsweise in größeren Abständen.



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 letzte Aktualisierung 26.04.2008














 

 


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