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Slowakei


SEHENSWERTES


Freilichtmuseen

Museum der Volksarchitektur, Martin
Gesamtslowakisches Freilichtmuseum auf 64 Hektar Fläche
Museumsdorf mit Exponaten aus den Regionen Donauland/Theißland/Tiefebene und dem Karpatengebiet.
Ganzjährig geöffnet - täglich 9 bis 18 Uhr (September bis Juni Montags geschlossen)

Slowakisches Bergbaumuseum, Banska Stiavnica
Größte montantechnische Ausstellung der Slowakei, Andreas-Grube, Bartholomäus-Stollen.
Ganzjährig geöffnet - täglich ausser Montag 9 bis 16 Uhr (Winter: Di mit Fr 8 bis 15 Uhr)

Museum des Orava-Dorfes, Zuberec
Mehrere Ausstellungskomplexe, die die Siedlungs- sozialen und kulturellen Traditionen der Region darstellen.
Im Sommer Volkshandwerkstage mit Vorführungen alter Handwerkstraditionen.
Ganzjährig geöffnet - Okt bis Mai 8-15.30 Uhr; Juni 8-17 Uhr, Juli und Aug 8-18 Uhr, Sept 8-17 Uhr
Okt bis Mai Montags geschlossen

Slowakisches Landwirtschaftsmuseum, Nitra
Handwerks- und Technikvorführungen, Schmalspurfeldeisenbahn
Ganzjährig geöffnet - täglich ausser Montag 9 bis 18 Uhr

Saris-Museum, Bardejov
Älteste Ausstellung der Volksarchitektur in der Slowakei - Ethnopark mit 22 Gebäuden auf 2 Hektar Fläche.
Ganzjährig geöffnet - täglich 9.30 bis 16.30 Uhr (Montag ab 12.30 Uhr)

Museum des Liptov-Dorfes, Pribylina
Einziges Freilichtmuseum, welches neben volkstümlichen Baudenkmälern auch mittelalterliche Steinbauten zeigt.
Schafzucht, Waldeisenbahn
Ganzjährig geöffnet - täglich 9 bis 18 Uhr (Sommer), in der Nebensaison frührer Schließungszeiten

Museum des Kusyce-Dorfes, Vychylovka
Historische Waldeisenbahn als technisches Denkmal, 5 Objektgruppen mit Merkmalen volkstümlicher Baukultur der Region. Darstellungen des traditionellen Dreifeldwirtschaftssystems. Bewirtung mit Spezialitäten der volkstümlichen Küche.
Geöffnet Mai bis Oktober - täglich 9 bis 17 Uhr (Sa, So bis 18 Uhr)

Lubovna-Museum, Stara Lubovna
Unterhalb der Burg Lubovniansky Hrad gelegenes Volkskundemuseum mit Häusern der Zipser Region.
Ganzfährig geöffnet - täglich 9 bis 18 Uhr (Winter 10 bis 15 Uhr)

Freilichtmuseum der ukrainischen und ruthenischen Kultur, Svidnik
Museumsdorf mit 50 Gebäuden, Wassermühle, Wassersäge
Ganzjährig geöffnet - täglich 8.30 bis 18 Uhr (Sa, So ab 10 Uhr) - im Winter nur nach Anmeldung

Vihorlat-Museum, Humenné
Renaissanceschloss von 1641 mit Freilichtmuseum im Schlosspark
Geöffnet Mai bis Oktober - täglich 9 bis 18 Uhr


Höhlen

Zu den bedeutendsten und interessantesten slowakischen Höhlen zählen

Eishöhle von Dobsina (UNESCO-Weltkulturerbe)
Die Höhle von Dobsina gehört zu den bedeutendsten Eishöhlen weltweit. Den Hauptteil der Höhle bildet ein riesiger Hohlraum, der sich bis in die Tiefe von 70 Metern absenkt. Die vereiste Fläche der Höhle beträgt 9772 m² und die dickste Eisschicht 26,5 Meter.

Ochtinska Aragonithöhle (UNESCO-Weltkulturerbe)
Die unterirdischen Dome sind nicht durch Stalgmit- und Stalagtit-Tropfsteine gebildet, sondern durch Aragonitkristalle. Sie sind milchigweiß bis braun und ähneln Büschen und Zweigen.

Domica-Höhle (UNESCO-Weltkulturerbe)
Die Höhle bildet zusammen mit der ungarischen Baradla-Höhle ein 25 Km langes Höhlensystem. Die unterirdischen Flüsse Styx und Domica haben ein System an Gängen und Hallen auf drei Ebenen geschaffen. Die Besucher können eine 140m lange Bootsfahrt unternehmen.

Gombasecka-Höhle (UNESCO-Weltkulturerbe)
Die Höhle ist bekannt für ihre einzigartigen dünnen Sinterröhrchen, die eine Länge von bis zu drei Metern erreichen.

Jasovska-Höhle (UNESCO-Weltkulturerbe)
Erschaffen wurde die 2,7 Km lange Höhle durch den Fluß Bodva. Ovalförmige Flussgänge verbinden die Hallen und dome mit den reichen Sinterverzierungen in weißer, grauer, brauner und rotbrauner Farbe.

Krasnahorska-Höhle
Die Höhle wurde durch die Erosionstätigkeit des unterirdischen Stromes Buzgo modelliert. 1,5 Km unterirdische Gänge mit Holzstegen, Leitern und Seilbrücken sind für Besucher offengelegt.

Belianska-Höhle

Demänovska Freiheitshöhle und Demänovska Eishöhle

Harmanecka-Höhle

Infos und Öffnungszeiten zu den Höhlen siehe
www.ssj.sk


UNESCO-Denkmäler

Folgende Stätten wurden in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen:

Banska Stiavnica und die umliegenden technischen Denkmäler
Im historischen Kern von Banska Stiavnica befinden sich mehr als 300 geschützte kunsthistorische Denkmäler. In den Bergwerken im Umkreis der Stadt wurde ein einzigartiges Wasserwirtschaftssystem gebaut. Die Stollen und Gruben wurden inzwischen stillgelegt - einen Einblick in den Bergbau erhält man im Freilichtmuseum bei Stiavnicke Bane.

Vlkolinec
Bergbausiedlung in Holzblockbauweise mit Schindeldächern. In Vlkolinec sind 50 authentische Holzhäuser erhalten. dominiert wird die Gemeinde durch einen Glockenturm aus dem Jahre 1770. Aktuell leben im Ort in 18 Häusern noch 35 Einwohner.

Zipser Burg/Spissky Hrad und die umliegenden Denkmäler
Die Zipser Burg ist mit 4 Hektar Fläche einer der umfangreichsten mittelalterlichen Burgkomplexe Mitteleuropas. In den Sommermonaten finden an den Wochenenden regelmäßig Veranstaltungen statt.
Zu den umliegenden Sehenswürdigkeiten gehören die “Kirche des Heiligen Geistes” in Zehra, das “Zipser Kapitel” und das Provinzstädtchen “Spisske Podhradie”.

Städtisches Denkmalschutzgebiet Bardejov
Bardejov wird als gotischste Stadt der Slowakei bezeichnet. Im 13. Jahrhundert haben sich hier deutsche Siedler niedergelassen und Bardejov wurde im Laufe der Jahre zu einer bedeutenden Handelsstadt. Bemerkenswert ist der rechteckige Marktplatz mit spitzgiebeligen Bürgerhäusern im gotischen und Renaissance-Stil

Die Höhlen des Slowakischen Karsts und die Dobsina-Eishöhle
Der Slowakische Karst gehört mit seinen 40 km² zu den größten Karstgebieten Mitteleuropas und bildet mit dem benachbarten ungarischen Aggtelek-Karst eine einheit. Von insgesamt 22 Höhlen befinden sich 12 auf slowakischem Territorium.


Weitere Orte und Denkmäler bemühen sich derzeit gleichfalls um die Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes und sind auf jeden Fall eine Besichtigung wert
:
- Holzkirchen aus dem 14. und 15. Jh in den Regionen Gemer und Abov
- Jüdische Chatam Sofer-Gedenkstätte in Bratislava
- Tokajer Weinbaugebiet
- Festung Komarno im Süden der Slowakei
- Limes Romanus, Ausgrabungsstätte aus der Zeit des Römischen Reiches
- Historischer Stadtkern von Kosice
- Historischer Stadtkern von Levoca
- Urwälder der Karpaten im Nordosten der Slowakei
- Donau-Natur- und Kulturlandschaft
- Karstdolinen
- Hügelland Bukovske vrchy mit dem Nationalpark Poloniny
- Naturreservate der Hohen Tatra
- Hölzerne Sakralarchitektur im Karpatenbogen mit einzigartigen Kirchen aus dem 16. bis 20. Jahrhundert.
- Geysir in Herl’any im Osten der Slowakei

2006 wurde in das Verzeichnis der Werke des mündlichen und immateriellen UNESCO-Erbes die slowakische Binsenflöte “Fujara” aufgenommen. Das Holzblasinstrument diente ursprünglich den slowakischen Hirten zur Signalgebung. Durch ihre außerordentlich schwermütige Stimme wurde ihr eine breite künstlerische Verwendung zuteil und jetzt im 21. Jahrhundert erlebt die Binsenflöte eine neue Renaissance. Etwa 200 Handwerker beschäftigen sich mit der Produktion der Flöte.


                                                                        
 

 

 

letzte Aktualisierung 10.10.10













 

 


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