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Reisen nach Polen
Was änderte sich 2004?



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Reisen innerhalb Polens


POLEN - ein Land schöner Landschaften und intakter Natur. 23 National- und 122 Naturparks, unzählige Reservate und tausende Naturdenkmäler zeugen von der Einmaligkeit des Landes. Ob aktive Erholung oder wohliges Nichtstun, Polen öffnet ein Bilderbuch unvergesslicher Naturerlebnisse.

LAGE
Die Republik Polen liegt in Mitteleuropa. Im Westen grenzt sie an Deutschland, im Süden an Tschechien und die Slowakei und im Osten an Litauen, Weissrussland und die Ukraine. Ihre Nordgrenze bilden die Ostsee und Russland (Kaliningrad). Auf einer Fläche von 312.700 km² leben über 38 Mio. Menschen. Die Amtssprache ist Polnisch.

KLIMA
In Polen herrscht gemäßigtes Klima. Der Sommer ist warm und sonnig mit einer Tagesdurchschnittstemperatur von ca. 20° C. Die kältesten Monate im Jahr sind Januar und Februar mit Durchschnittstemperaturen von einigen Grad unter Null. Im Gebirge herrschen im Winter (Januar bis März) allgemein gute Schneebedingungen.

DATEN UND FAKTEN
Polen ist seit 1. Mai 2004 Vollmitglied der EU.
Fläche in Km²: 312.685
Einwohnerzahl: 38.650.000
Bruttosozialprodukt pro Kopf in Euro: 4.693 (2000)
monatliches Bruttoeinkommen pro Kopf in Euro: 540 (2001)
Wirtschaftswachstum: 1,0 Prozent
Arbeitslosenquote; 17,6 Prozent
Inflationsrate: 4,5%
Haushaltsdefizit: 34,0 Mrd PLN
Durchschnittslohn: 2505 PLN/ Monat (ca. 480 €/Monat)
Staatsverschuldung 47,9 Prozent (geplant 2004)
Handelsbilanz: -253 Mio Euro
jährliche Neuverschuldung 5 Prozent (geplant 2004)
PKW pro Einwohner: 272 PKW pro 1000 Einwohner (2000)

Mehrwertsteuer: Regelsatz 22%, ermäßigt 7% (Zeitschriften, Bücher), 3% (Gemüse, Fisch, Fleisch, Milchprodukte), 0% für bestimmte Dienstleistungen wie Internetnutzung, Fachzeitschriften.

VERWALTUNG
Das administrative System Polens unterscheidet drei Gebietskörperschaften: Woiwodschaft, Kreis und Gemeinde. Mit der Gebietsreform von 1999 wurden die ehemals 49 Woiwodschaften neu zugeschnitten und auf 16 reduziert. Die Woiwodschaften lassen sich als eine Art Bundesland verstehen, allerdings mit begrenzten Kompetenzen (Schulwesen, Sozialhilfe, Verkehrswesen, Tourismus, Arbeitsämter, Kultur und Denkmalpflege). Vertreter der Woiwodschaften werden von den Bürgern in den Sejmik (Woiwodschaftsparlament) gewählt.
Der Kreis (Powiat) ist eine administrative Einheit, die sich aus mehreren Gemeinden zusammensetzt. Die Kreise haben übergeordnete Kompetenzen im Schul- und Verkehrswesen, sowie in der Forst- und Wasserwirtschaft. Die kleinste Selbstverwaltungseinheit stellt die Gemeinde (Gmina) dar. Die Gemeinden haben selbstverantwortlich die Infrastruktur (Straßen, Gebäude, Friedhöfe, öffentlicher Nahverkehr) auf der Fläc he der Gemeinde zu verwalten und zu pflegen.















Die Woiwodschaften:
Łódzkie (Lodz) - ŁDZ
Lubelskie (Lublin) - LBL
Opolskie (Oppeln)- OPL
Lubuskie (Lebus) - LBU
Śląskie (Schlesien) - SLK
Podlaskie (Podlasien) - PDL
Pomorskie (Pommern) - POM
Małopolskie (Kleinpolen) - MŁP
Mazowieckie (Masowien) - MAZ
Wielkopolskie (Großpolen) - WKP
Dolnośląskie (Niederschlesien) - DLS
Podkarpackie (Karpatenvorland) - PKR
Świętokrzyskie (Swietokrzyskie) - SWK
Zachodniopomorskie (Westpommern) - ZPM
Warmińsko-mazurskie (Ermland-Masuren) - WMZ
Kujawsko-pomorskie (Kujawien-Pommern) - KPM

GELD
Die polnische Währung ist der Zloty. 1 Zloty entspricht 100 Groszy. Das internationale Symbol für den Zloty ist PLN. Es gibt Scheine zu 10, 20, 50, 100 und 200 PLN und Münzen zu 1, 2, 5,10, 20 und 50 Groszy, sowie zu 1, 2 und 5 Zloty. Geldwechsel ist problemlos. An den Grenzen, in allen größeren Städten, sowie Touristenzentren gibt es Wechselstuben, sogenannte Kantore, die ohne Formalitäten die gängigen Währungen tauschen. Die aktuellen Wechselkurse sind angeschlagen. Mit der Scheckkarte mit Maestro-Symbol kann an den meisten Geldautomaten rund-um-die Uhr Geld abgehoben werden. Nahezu alle der zahlreichen Bankfilialen im Lande, sowie alle grossen Einkaufszentren sind mit diesen Automaten bestückt. Gebühr pro Transaktion 4,00 € (lt. Kontoauszug). Gut akzeptiert werden auch die üblichen Kreditkarten. In grösseren Supermärkten, an Tankstellen, in vielen Geschäften und Restaurants und an einigen wenigen Campingplätzen kann mit Kreditkarte bargeldlos bezahlt werden. Neuerdings kann auch teilweise mit der EC-Karte (mit Geheimnummer) bezahlt werden; z.b. bei Empik oder Reserved, sowie auch in den grossen Einkaufsmärkten. Allerdings fallen auch hier die 4,- € Transkationsgebühr an. Die Ein- und Ausfuhr der polnischen Währung ist offiziell untersagt. Schon aus diesem Grund lohnt es sich nicht, sich bereits in Deutschland polnische Zlotys zu besorgen. .

Wechselkurs in Polen im Juni 2010:
Wechselstube (Kantor): 100 PLN entsprechen 24,20 Euro
1 Euro entspricht 4,13 PLN
Bei Abhebung mit MAESTRO-Bankkarte am Geldautomat:
1 Euro = 4,15 PLN - zzgl. 4,00 € Gebühr pro Abhebung
Die Tageskurse der Wechselstuben sind auf Tafeln aufgelistet. Die Kurse können je nach Kantor stark variieren!
Mit einer Einführung des Euro in Polen ist frühestens ab 2011 zu rechnen.
Den stets aktuellen Wechselkurs für Polen und andere Länder finden Sie bei
OANDA.com

VERKEHR
Der Strassenzustand kann im  Allgemeinen als gut bezeichnet werden, bis auf wenige Nebensträßchen in ländlichen Gebieten sind alle Strassen ausnahmslos geteert. Auf Strassen mit starkem LKW-Aufkommen ist allerdings mit mehr oder weniger tiefen Spurrillen zu rechnen, auch in Stadtbereichen! Hier ist eine vorsichtige Fahrweise angesagt. Vor allem zum Ende des Winters sind viele Strassen aufgrund von Winterschäden mit mehr oder minder tiefen Schlaglöchern durchsetzt. Im Frühjahr sind dann überall Ausbesserungskolonnen unterwegs, die die Löcher wieder flicken. Nicht alle Bahnübergänge sind nivelliert (Warntafeln beachten). Unbedingt beachten. Die Verkehrsdichte entspricht v.a. im städtischen Breich mittlerweile der unseren. Die Verkehrsmoral der polnischen Kraftfahrer ausländischen Fahrern gegenüber ist gut, sprich tolerant, eine Akzeptanz der Verkehrsregeln im Großen und Ganzen gegeben, die Fahrweise defensiv. Die zweispurigen Fernstrassen verfügen normalerweise über breite Seitenstreifen, auf die langsamfahrende Fahrzeuge ausweichen, um dem nachfolgenden Verkehr das Überholen zu ermöglichen. Bei Engstellen (stehenden Fahrzeugen etc.) müssen diese Fahrzeuge dann wieder einscheren - hier empfiehlt sich Fähre über die Weichsel bei Krakauvorausschauend zu fahren. Da man jederzeit auf diesen Seitenstrefen wechseln kann, wird dies gern vom Gegenverkehr einkalkuliert und entsprechend überholt. Also auch hier gilt, vorausschauend fahren und ggf. “nachgeben” und bei überholendem Gegenverkehr und nach rechts ausweichen. Grundsätzlich ist auch immer noch mit wirklich langsamen Fahrzeugen, wie Traktoren und Pferdefuhrwerken zu rechnen. Während der Herbst- und Winterzeit, wenn die Tage kürzer sind und die Dunkelheit früher einbricht, sind die Fußgänger und Radfahrer schlechter zu sehen. In vielen Orten vermisst man auch heute noch Bürgersteige, so daß die Fußgänger am Strassenrand wandern. Häufig fehlt es hier auch an ausreichender Beleuchtung durch Strassenlaternen.

Nicht zuletzt durch die Zunahme des Strassenverkehrs ist die Zahl der Unfälle in Polen sehr hoch und es ereignen sich leider immer wieder, vor allem auf den vielbefahrenen Transitstrecken, schwere Unfälle mit LKWs und Bussen. Die Statistik spricht von 160 schweren Unfällen am Tag und 6.000 Toten im Jahr. Seit 1990 verloren rund 100.000 Menschen im Strassenverkehr ihr Leben.

Da der polnischen Regierung diese Problematik sehr wohl bewußt ist, hat sie das System der “Schwarzen Punkte” eingeführt. Unfallkritische Strecken und Stellen werden durch eine große gelbe Tafel am Fahrbahnrand mit der Aufschrift “CZARNY PUNKT” (schwarzer Punkt) angekündigt. Die Tafel zeigt neben der Aufschrift einen schwarzen Punkt mit gelbem Kreuz und listet die Anzahl der Unfälle und Todesopfer auf. Das Ende des Gefahrenbereichs wird durch eine entsprechende Tafel wieder aufgehoben. 1.200 solcher Punkte verteilen sich über ganz Polen.

In Polen gilt am Steuer ein striktes Alkoholverbot (max. Obergrenze 0,2 Promille!). Bei Zuwiderhandlung muß mit Führerscheinentzug und Fahrzeugsicherstellung gerechnet werden. Der Sicherheitsgurt ist obligatorisch (Strafe pro nichtangelegtem Gurt 100 PLN + 100 für den Fahrer), Kinder dürfen nicht vorne auf dem Beifahrersitz sitzen. Kinder unter 12 Jahren und bis 150 cm benötigen einen Kindersitz. Mobiltelefone dürfen während der Fahrt nur über eine Freisprecheinrichtung benutzt werden. Die Verkehrsschilder entsprechen im Grossen und Ganzen den unseren, bzw. erklären sich selbst. Jedes Fahrzeug muss mit einem Warndreieck und einem Handfeuerlöscher ausgerüstet sein. Mit Verkehrs- und Radarkontrollen, speziell in Ortsbereichen ist zu rechnen. Die Messung erfolgt üblicherweise mit Radarpistolen, wobei die Kontrollstellen oftmals per Schild (kontrola radarowe) angekündigt werden. Die Bussgelder für zu schnelles Fahren reichen von 50 Zloty bis zu 500 Zloty. Das Benutzen und Mitführen von Radarwarngeräten ist verboten. Von deutschen Touristen gesammelte Strafpunkte werden dem Zentralregister in Flensburg gemeldet.

2009: Seit Jahresbeginn wurden in Polen eine große Stückzahl fester Radaranlagen installiert. Die hellgrauen Kästen sind an Masten befestigt und stehen an den Hauptverkehrsstrecken in nahezu jeder Ortschaft! Auch hier gibt es grundsätzlich vorab einen Hinweis per Tafel: kontrola radarowa. Welche der Kästen wirklich mit Fotoapparaten bestückt sind, lässt sich nur erahnen. Die Regierung versucht hierdurch die Geschwindigkeiten in den Ortsbereichen zu reduzieren. Überschreitungen von 30 oder mehr Km/h auch von Schwerfahrzeugen waren bisher die Regel.

Ein besonderes “Problem” für Nichtpolen stellen Fußgängerüberwege mit Zebrastreifen dar. Wie auch in Deutschland üblich, haben Fußgänger hier absoluten Vorrang. Wenn man aber genauer hinsieht, wird man schnell feststellen, dass die polnischen Fußgänger an solchen Zebrastreifen geduldig warten, bis der Verkehr ein gefahrloses Überschreiten der Fahrbahn erlaubt. Kaum jemand wird sich hier einfach in den Verkehr stürzen, im Vertrauen darauf, dass der Autofahrer bremst. Folglich halten polnische Autofahrer hier eher selten, solange der Traversierwillige wartet. Betritt der Fußgänger aber die Fahrbahn, wird auf allen Spuren gestoppt. Kein Problem, wenn man weiß, wie es abläuft.

In Polen muß ganzjährig tagsüber das Abblendlicht eingeschaltet sein (gilt seit 14.04.07). Verstöße dagegen werden mit einem Bußgeld in Höhe von 100 PLN geahndet.

POLIZEI
Die Polizei führt neben Geschwindigkeitsmessungen auch allgemeine Fahrzeugkontrollen durch. Die alten blauen Streifenfahrzeuge mit der Aufschrift Policja werden sukzessive durch neue graue Fahrzeuge ersetzt. Vor allem in den Grenzbereichen werden regelmässig Kontrollen durch Beamte der Grenzpolizei durchgeführt. Die grünen Fahrzeuge tragen die Aufschrift Straz Graniczna.

TANKEN
Das Tankstellennetz ist dicht, speziell an den Hauptverkehrsstrassen stösst man alle paar Kilometer auf moderne Servicestationen mit Selbstbedienung polnischer (Orlen, Rafineria Gdanska, Rafinerie Plock...) und internationaler (BP, Shell, Esso...) Konzerne. Die Preise sind deutlich unter dem deutschen Niveau, schwanken aber je nach Ölpreis. Unverbleites Benzin wird mit 95 und 98 Oktan angeboten. Diesel wird mit ON bezeichnet. Sehr gut ausgebaut ist das Autogas-Tankstellen-Netz (LPG/Flüssiggas). Die Bedienung erfolgt durch den Tankwart. Die in Deutschland üblichen Erdgas-Tankstellen wird man in Polen hingegen nicht finden.

Die aktuellen Benzinpreise können Sie auch im Internet unter www.paliwa.pl einsehen.

Äußerst selten trifft man nach das sogenannte “U95 Universalna” an; Dieses 95 Oktan bleifreie Benzin ist für Fahrzeuge ohne Kat geeignet (Polonez etc.). Ekodiesel entspricht unserem Biodiesel. Diesel wird im Allgemeinen als ON (ordynarny nafta) bezeichnet.

Höchstgeschwindigkeiten für PKW, bzw. Fahrzeuge bis 3,5 t:
innerorts tagsüber 50 Km/h (von 23h bis 05h sind 60 Km/h erlaubt),
ausserorts 90 Km/h,
auf Schnellstrassen 100 Km/h,
auf zweispurigen Schnellstrassen 110 Km/h
auf Autobahnen 130 Km/h.

Für Fahrzeuge über 3,5 t sowie PKW mit Anhänger gilt: innerorts 50 Km/h, ausserorts 70 Km/h, auf Schnellstrassen und Autobahnen 80 Km/h. Die Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts tritt nicht ab Ortsschild (grün), sondern erst ab dem Symbol mit der Häusersilhouette in Kraft. Bei den älteren weissen Ortstafeln beginnt die Geschwindigkeitsbegrenzung sofort!

Der grüne Pfeil an Ampelanlagen erlaubt das Abbiegen nach rechts auch bei roter Ampel. Allerdings muss an der Ampel kurz gestoppt werden, bevor man dann nach rechts weiterfährt.

Folgende Autobahnenstrecken sind gebührenpflichtig:
A4 Krakòw (ab Abzweig Flughafen Balize) bis Katowice - PKW 13 PLN
A2 Poznan (Kreuz Krzesiny) bis Konin - PKW 22 PLN
A1 Pruszcz Gdanski bis Swarozyn (bei Tczew) - PKW 3,50 PLN
Die Autobahn A4 als Teil der Europastrasse E40 ist seit Mitte August 2009 grenzüberschreitend (Görlitz) durchgehend bis 20 Km östlich von Krakau befahrbahr. Bis zur Fussball-EM im Jahre 2012 soll auch die Autobahn bis Grenze Ukraine fertiggestellt sein. Der Abschnitt Katowice - Krakau ist wie oben erwähnt gebührenpflichtig. Der Abschnitt Zgorzelec - Katowice wird ebenfalls gebührenpflichtig werden. Solange es an dieser Autobahnstrecke noch keine Tankstellen gibt, werden keine Gebühren erhoben (die Rastplätze sind bereits fertiggestellt, nur der oder die Betreiber der Tankstellen stehen noch nicht fest). Bis zur EM 2012 soll ebenfalls der Anschluss nach Görlitz fertiggestellt sein.

Die A2 Frankfurt/Oder soll bis 2011 bis Nowy Tomysl fertiggestellt werden, so dass es dann eine durchgehende Verbindung bis Lodz geben wird. Ein weiterer Ausbau über Warschau nach Brest in Weißrussland soll folgen.

Die Nord/Süd-Autobahn A1 von Cieszyn über Katowice und Lodz wird Richtung Gdansk peu a peu weitergebaut.

Zusätze an Verkehrsschildern, bzw. Schilder mit Aufschrift:

Uwaga!

Vorsicht!

Piesi

Fußgänger

Koniec

Ende (Aufhebung einer Einschränkung)

Droga kreta

kurvenreiche Strecke

Koleiny

Spurrillen

Wypadki

Unfallgefahr

Objazd

Umleitung

Platny

gebührenpflichtig

Niestrzezony

unbewacht (Parkplatz)

Wjazd

Einfahrt

Wyjazd

Ausfahrt
















Strassenkarten und Stadtpläne in unterschiedlicher Auswahl erhält man in Buchläden (z.B. in den Filialen des Medienhändlers EMPIK) oder in den grossen Einkaufszentren. Aktuell und von guter Qualität sind u.a. die Copernicus-Karten, von denen es neben Stadtplänen und Regionalkarten auch eine spezielle Campingkarte (Mapa Campingów) im Maßstab 1:750.000 gibt.



Hinweis:
Über polenkarten.de,  dem Onlineshop von campingpolska können Sie bereits vor Reiseantritt ausgewählte Strassen- Touristen- und Wanderkarten, sowie Stadtpläne in großer Auswahl und nicht zuletzt auch Campingkarten von Polen, Tschechien und der Slowakei kostengünstig im Direktversand beziehen!


Straßenbezeichnungen
ul. = ulica (Strasse)
al. = aleja (Allee)
os. = osiedle (Siedlung)

EISENBAHN
Informationen über innerpolnischen Eisenbahnverkehr siehe hier: Eisenbahn in Polen


UNTERKÜNFTE
Camping siehe Link Camping in Polen

Berghütten und Jugendherbergen werden von der “Polnischen Gesellschaft für Touristik und Landeskunde (PTTK)” betrieben.
Eine Übersicht der Einrichtungen der PTTK finden Sie hier:P T T K

Eine Besonderheit sind die sogenannten “Osrodek Wypoczynkowy” - kurz O.W. genannt. Hierbei handelt es sich um Erholungsheime, die i.d.R. von staatlichen oder privaten Unternehmen für ihre Mitarbeiter geschaffen wurden. Manchmal sind es einfache Wohnblöcke, manchmal einfache hölzerne Ferienhäuschen, hin und wieder sind auch einfache Zeltplätze angeschlossen. Sie liegen immer in landschaftlich reizvollen Gegenden - in den Bergen, an der Küste oder an einem der unzähligen Seen. Mittlerweile stehen diese Ferienzentren meist jedermann zur Verfügung; westlichen Standard kann man hier nicht immer erwarten, die Preise sind dafür aber äusserst günstig.
In nahezu allen grösseren Orten gibt es Hotels, Pensionen und Fremdenzimmer. Hierzu wendet man sich am besten an die gängigen Hotelportale (siehe unter
LINKS) oder an die Fremdenverkehrsämter der einzelnen Gemeinden.
Beliebt ist die Übernachtung auf Ferienhöfen, die polnische Bezeichnung lautet “Agroturystyka”, vergleichbar dem “Urlaub auf dem Bauernhof” in Deutschland. Mehr Informationen finden Sie auf der Site der polnischen Fäderation für Tourismus auf dem Lande”
www.agroturystyka.pl

KRIMINALITÄT / AUTODIEBSTAHL
”Kaum gestohlen, schon in Polen” - ein Verurteil, welches sich hartnäckig in den Köpfen der Deutschen festgesetzt hat. Dabei ist die Kriminalitätsrate nicht höher als bei uns. Ein Urlaub in Polen ist sicher nicht gefährlicher als in Italien oder Frankreich. In den grossen Städten wie Danzig , Warschau oder Krakau tut man sicher gut daran, auf Portemonnaie oder Handtasche zu achten. Hier gibt es selbstredend Taschendiebe wie anderswo auch. Auf dem Land hingegen geht es wesentlich beschaulicher zu; die Polen sind bekannt für ihre Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft Fremden gegenüber. In allen Städten, sowie bei den meisten Sehenswürdigkeiten gibt es bewachte Parkplätze, die eingezäunt und oft 24 Stunden bewacht sind. Diese durchwegs ausgeschilderten Parkplätze liegen i. d. R. zentral und günstig für Stadtbesuche. Die Gebühren dieser privat betriebenen Plätze variieren; oft wird auf Stundenbasis abgerechnet, manchmal aber auch tageweise. Die Tarife sind hängen üblicherweise aus. Bitte unbedingt die Öffnungszeiten des Parkgeländes beachten - nicht alle Plätze sind rund um die Uhr zugänglich. Sonst kann es Ihnen passieren, dass Sie Ihr Fahrzeug nachts nicht mehr aus dem versperrten Areal bekommen. Das Abstellen eines PKW auf einem bewachten Parkplatz gilt als ziemlich sicher, allerdings wird von Seiten des Platzbetreibers keine Haftung für im Fahrzeug belassene Gegenstände, sowie für Schäden am Fahrzeug (gilt auch für Einbruch und Autodiebstahl) übernommen! Eine Ausnahme bilden die Plätze, die eine Versicherung bieten. Diese sind durch die Aufschrift “Strzezony i Ubezpieczony”, was übersetzt “bewacht und versichert” bedeutet. Gefährlicher leben LKW-Fahrer. In letzter Zeit sind mehrfach in- wie ausländische Sattelschlepper samt Ladung und hin und wieder auch samt Fahrer verschwunden.

EINKAUF
In den Aussenbezirken der Grossstädte befinden sich große Einkaufszentren, die sogenannten Hypermärkte (Real, Géant, Kaufland, Carrefour, Auchan...), zumeist im Verbund mit Baumärkten, Möbelhäusern oder Autowerkstätten. Diese Grossmärkte haben täglich geöffnet, werktags meist bis 22 Uhr, Sonntag bis 20 Uhr. Das Sortiment hier ist riesig, es gibt kaum etwas, das man hier nicht findet. Supermärkte (Plus, Minimal, Biedronka, Billa...) finden sich vorwiegend in Ortschaften mit weniger als 100.000 Einwohnern (derzeit ca. 2.200 Märkte in Polen). Auch diese sind häufig am Sonntag geöffnet. Das Sortiment entspricht in etwa dem unserer Discounter (Aldi, Lidl, Plus). Daneben findet man an nahezu jeder Ecke kleine Läden (Sklep), oftmals in Kioskgröße. Lebensmittelladen heißt “Sklep Spozywczye”, Alkoholika sind ausschließlich in speziellen Läden, den “Sklep Monopole” erhältlich. Ausgenommen Bier, welches überall verkauft wird, wo es auch Lebensmittel gibt. Das Sortiment der Skleps ist natürlich bescheidener als in den Supermärkten. Obst/Gemüse, Milchprodukte, Getränke, Grundnahrungsmittel, evtl. etwas Wurst erhält man dort aber immer. In Großstädten gibt es auch Skleps, die 24 Stunden geöffnet haben. Auf den Campingplätzen wird man meist vergeblich nach Einkaufsläden suchen, findet diese aber häufig in der näheren Umgebung.  Die Tesco-Supermärkte haben inzwischen alle 7 Tage rund um die Uhr geöffnet.
Standorte der Hypermärkte siehe Link
Einkaufszentren

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MUSIK IN POLEN
Polen besitzt eine ausgeprägte Musikszene, von traditioneller Folklore aus der Tatra und den Bieszczady über Jazz und Klassik bis zu HipHop und Techno. Hochburgen des Jazz sind Warschau und Krakau. Hier finden regelmässig mehrmals im Jahr internationale Festivals statt. In den Kellerkneipen Warschaus und Krakaus kann man mehrmals wöchentlich Livemusik erleben. Die Eintrittspreise sind moderat. Mehrere Dutzend Radiosender senden übers ganze Land verteilt. Die bekanntesten sind “RMF FM” (Krakau) und “Radio ZET” (Warschau). Beide spielen einen guten Mix aus aktuellen internationalen und polnischen Hits. Einen Überblick über die polnische Musikszene kann man sich in den Filiale n des Medienhändlers EMPIK verschaffen. EMPIK ist in allen größeren Städten Polens vertreten.

Eine neu herausgegebene hervorragende CD-Sammlung vereinigt auf 5 CDs mehr als 80 polnische Hits von 1967 bis heute. Dabei sind große polnische Namen wie Czeslaw Niemen (Sen o Warszawie), Ryszard Rynkowski, Irena Jarocki (Odplywaja kawiarenki), Czerwone Gitary, Anna Jantar, Wilki (Baska), Grzegorz Turnau (Cafe Sultan), Krzysztof Krawczyk, Golec uOrkiestra, Anna Maria Jopek, Ras Dwa Trzy. Die CD-Sammlung “80 przebojów na 80-lecie Polskie Radia” zum 80-jährigen Jubiläum des polnischen Radios kostet knapp 70 Zloty.

In vielen Touristenorten (v.a. an der Küste) finden zur Sommerzeit große Live-Konzerte statt. Die beiden bedeutendsten Musikspektakel sind das Festival in der Waldoper in Sopot im August, sowie das Rockkonzert “Haltestelle Woodstock” in Kostrzyn, ebenfalls im August. Zu den bekanntesten und beliebtesten Pop- und Rockgruppen zählen Baijm, Lady Pank, Myslovitz, Wilki, T.Love, Perfect, Varius Manx, De Mono, Blue Café, Püdelsi, Ich Troje und die Altrocker Budka Suflera. Blue Café und Ich Troje haben Polen bereits beim Grand Prix vertreten.
Bekannte Einzelinterpreten sind Kasia Kowalska, Edyta Górniak, Anita Lipnicka, Ewelina Flinta, Garou, Beata Kozidrak, Natalia Kukulska und Krzysztof Krawczyk. Wer sich einen Überblick über aktuelle polnische Popmusik verschaffen will, sollte sich eine der jedes Jahr erscheinenden “Superjedynki”-CDs zulegen, z.B. die aktuelle “Superjedynki 2005”. Auf diesen CDs mit dem blauen Cover findet man die Top1-Hits der jeweiligen Jahre.

Tourneetermine siehe auch die Rubrik
TERMINE.

Die jüngere Generation kommt auch in Polen nicht zu kurz. Es gibt etliche HipHop-Gruppen, Techno, Rave etc. speziell HipHop ist ziemlich in und wird auch über die Musiksender MTV und Viva im ganzen Land promoted. Der Autor kennt sich hier nur - mangels Interesse - ungenügend aus, so dass es hier bei einer bloßen Erwähnung bleiben muß.

FESTIVALS UND VERANSTALTUNGEN
Einen Überblick mit Terminen zu den bedeutendsten Veranstaltungen und Musikfestivals in Polen finden Sie bei campingpolska unter der Rubrik TERMINE.

FERNWANDERWEGE
Folgende Fernwanderwege tangieren Polen:

E3 Santiago de Compostela (Spanien) - Schwarzes Meer
Der Wanderweg schneidet zweimal polnisches Territorium:
1.) Isergebirge bei Harrachov (CZ) über Sklarska Poreba, Karkonosze Nationalpark, Walbrzych, Gory Sowie (Eulengebirge), Gory Stolowe (Heuscheuergebirge), Klodzko, Gory Bystryckie, Miedzylesie, Snieznika (Glatzer Schneegebirge), Altvatergebirge (CZ)
2.) Tatra-Nationalpark, Zakopane, Pieniny, Beskid Sadecki, Magura-Nationalpark, Duklapass (SK). [
mehr Infos]

E8 Irland - Bulgarien
Der Wanderweg führt durch Südostpolen (Bieszczady) vom Duklapass (SK) über die Niederen Beskiden (Beskid Niski), Komancza, Wetlina, Ustrzyki Gorne, Beskidenpass (Ukraine)

E9 Internationaler Küstenweg Atlantik - Nordsee - Ostsee von Brest nach Tallinn
Der Wanderweg führt entlang der polnischen Ostseeküste bis zum Oblast Kaliningrad über Usedom/Swinoujscie, Kolobrzeg, Slowinzischer Nationalpark, Danzig, Frombork, Braniewo/Kaliningrad.

E11 Haarlem (NL) - Masuren
Der Wanderweg führt von Frankfurt/Oder kommend quer durch Polen bis in die Masuren über
Slubice, Lagow, Miedzychod, Sulakow, Szamotuly, Poznan, Gniezno, Inowroclaw, Torun, Brodnica, Ilawa, Ostroda, Olsztyn, Mragowo, Mikolajki, Elk, Augustow. [
mehr Infos]

FERNFAHRRADWEGE
Folgende Fernradwege führen durch Polen:

Eurovelo R10
Von Deutschland entlang der Ostseeküste über Wollin, Koszalin, Slupsk, Danzig, Frombork nach Kaliningrad

Euroroute R1
Von Deutschland über Kostrzyn, Pila, Bydgoszcz, Torun, Elblag nach Kaliningrad

Streckenverlauf in Wielkopolska/Großpolen:
Fahrradweg von Hundert Seen (110 Km), schwarze Markierung
Miedzychod, Kamionna, Chalin, Sierakow, Zajaczkowo, Ostrorog, Szamotuly, Baborowko, Pamiatkowo, Sobota, Kiekrz, Poznan/Posen.

Piastischer Fahrradweg (104 Km), schwarze Markierung
Poznan/Posen (Beginn am südwestlichen Ende des Malta-Regattasees), Uzarzewo, Naturschutzgebiet Jezioro Debiniec, Promno Landschaftspark, Naturschutzgebiet Jezioro Draczynek, Pobiedziska, Weglowo, Moraczewo, Dziekanowice, Gniezno, Izdby (Richtung Mogilno).

Eurovelo R2
Von Deutschland über Slubice, Poznan, Gniezno, Plock, Warschau, Boborwniki nach Weißrussland

Eurovelo R9
Von Tschechien über Glatzer Land, Breslau, Poznan, Bory-Tucholski-Nationalpark nach Danzig

Grüner Weg / Zielony Szlak
Von Wien über Brno (Tschechien), Bielsko Biala, Zabrze, Pszczyna, Auschwitz nach Krakau

Bernsteinweg / Szlak Bursztynowy
Von Budapest nach Krakau (Fahrradkarte über
polenkarten.de erhältlich.
Weitere Etappe über Warschau nach Danzig

Eurovelo R4
Von Tschechien über Jastrzebia-Zdroj, Pszczyna, Krakau, Lancut nach Lwow (Ukraine)

Eurovelo R11
Aus der Slowakei über Szczawnica-Kroscienko, Stary Sacz, Krakau, Kielce, Warschau, Lomza, Seiny, Ogrodniki nach Litauen

Ostkarpaten R61
Rundtour durch das Bieszczady-Gebirge; führt durch alle drei Länder Polen, Slowakei, Ukraine

Daneben gibt es noch den “
Oder-Neiße-Radweg”. Dieser führt allerdings nicht über polnisches Staatsgebiet, sondern verläuft stets entlang der Staatsgrenze auf der deutschen Seite. Er beginnt in Ahlbeck (Usedom) und führt über Ückermünde bis Mescherin und dann entlang der deutschen Oderseite über Schwedt/Oder, Frankfurt/Oder, Guben, Görlitz und Zittau zur tschechischen Staatsgrenze und dort weiter bis Liberec und Nova Ves. Zwischen Frankfurt/Oder und Stettin führt der neue “Deutsch-polnische Freundschaftsweg” und verbindet Sehenswürdigkeiten und landschaftliche Höhepunkt beiderseits der Oder.

JAKOBSWEGE
2005 wurde der erste Jakobspilgerweg in Polen wiederbelebt und bis heute weiter ausgebaut.
Aktuell verläuft der Pilgerweg von Zgorzelec nach Gniezno

Zittauer Jakobsweg: Prag - Zittau - Zgorzelec/Görlitz  158 Km
Niederschlesischer Jakobsweg: Zgorzelec - Boleslawiec - Polkowice - Jakubow  153 Km
Großpolnischer Jakobsweg: Jakubow - Leszno - Lubin - Poznan - Gniezno  236 Km

Links:
www.camino.net.pl   www.zittauer-jakobsweg.de

THEMENWEGE
Einer der auffälligsten und bekanntesten Themenwege in Polen ist der “Wanderweg der Holzarchitektur (Szlak Architektury Drewnianej)”.
Im Südosten Polens mit seinen mittelhohen Bergzügen und einer aussergewöhnlich reizvollen Landschaft finden sich zahlreiche hölzerne orthodoxe und römisch-katholische Kirchen, die sich perfekt in die natürliche Umgebung einfügen. Einige der Kirchen sind mehrere hundert Jahre alt und allesamt wurden sie nicht von bekannten Architekten, sondern von einfachen Handwerkern errichtet. Sechs dieser Kirchen wurden in die Liste des Welterbeprogramms aufgenommen: Binarowa, Blizne, Debno, Haczow, Lipnica Murowana und Sekowa.
Auf sechs unterschiedlichen Routen der Holzarchitektur in Kleinpolen mit insgesamt über 1500 Kilometer Länge finden sich 232 Holzbauwerke von großem Wert. Davon sind 123 römisch-katholische Kirchen, 39 orthodoxe Kirchen, 25 Häuser im ländlichen oder kleinstädtischen Raum, 27 Objekte in Bauernhofmuseen.
Weitere Informationen und eine Karte finden sie bei
szlak.wrotamalopolski.pl/   (Kleinpolen)
www.podkarpackie.pl/szlak/trasy.php?akcja=trasy   (Podkarpackie/Vorkarpaten)
www.silesia-region.pl/sad/   (Schlesien)

TELEFON
Für die zahlreichen Kartentelefone von tp (Telekomunikacja Polska) kann man an Rezeption oder Kiosk (z.B. die grüngelben Kioske der Firma Ruch) Telefonkarten erstehen. Hiermit sind Auslandstelefonate problemlos möglich. Die internationale Vorwahl für Polen lautet 0048, die für Deutschland 0049. Zu beachten ist, dass in Polen auch innerorts die Ortsvorwahl mitgewählt werden muss (z.B. in Krakau die 012 als Ortsvorwahl für Krakau)..
Es gibt 2 verschiedene Kartenarten - zum einen folgende Chipkarten:
Karte zu 15 Telefoneinheiten:  9 PLN
Karte zu 30 Telefoneinheiten: 15 PLN
Karte zu 60 Telefoneinheiten: 24 PLN
Daneben gibt es noch die etwas dünneren Telefonkarten ohne Chip zu 15, 25, 50 oder 100 Einheiten, vor deren Benutzung die perforierte  Ecke geknickt werden muss. Die 25-Einheiten-Karte kostet ca. 13 PLN. An älteren Apparaten (blaue Telefone) funktionieren nur die Karten mit der Knickecke. Die moderneren Apparate (silber) akzeptieren beide Systeme. Anleitung beachten. Auf Campingplätzen befinden sich fast immer Kartentelefone (zumeist blaue ältere). Die Preise für die Karten können variieren je nach Aufschlag der Verkaufsstelle. Die Minutenpreise nach Deutschland liegen je nach Tageszeit zwischen 1,89 und 2,28 PLN. Billiger telefoniert man über folgende private Telefongesellschaften:
Energis (0)1066
Netia 1 (0)1055
NOM (0)1044
TP (0)1033
Daneben sind in Polen Calling Cards (AT&T, MCI, Sprint) erhältlich, deren Guthaben man unter Anwendung einer gebührenfreien Telefonnummer abtelefonieren kann.
Tele24 verkauft Calling Cards für 10, 20 und 50 PLN. Die Gesprächsminute nach Deutschland kostet ab 0,25 PLN.
Wer sich länger in Polen aufhält und öfters innerhalb Polens telefonieren will, kann sich auch SIM-Karten für sein Handy kaufen, z.B. Pop Karta (Idea), Simplus (Plus GSM), Tak Tak (Era GSM). Telefonshops der jeweiligen Gesellschaften finden sich in allen Stadtzentren und Shopping-Malls.. Handys funktionieren in Polen nahezu flächendeckend.

WICHTIGE RUFNUMMERN
997  Polizei 
998  Feuerwehr
999  Unfallrettung
981  Pannendienst
112  neue europaweit gültige Notrufnummer (Handy und Festnetz)

ADAC-Notruf in Polen 0048-0-6183198

TOURISTEN-NOTRUF
Mit Beginn der Reisesaison im Juni bis Ende September unterhalten die polnische Polizei und die polnische Touristenorganisation einen sogenannten “Touristen-Notruf”. Der Notruf ist von 08:00 bis 22:00 Uhr besetzt; hier können sich Urlauber in Notfällen in deutscher und englischer Sprache an die Polizei wenden.
Landesweite Festnetz-Rufnummer 0800/200300 (gebührenfrei)
Handy-Rufnummer 0048/608599999 (gebührenpflichtig)


POST
Das Porto für Briefe und Postkarten nach Deutschland beträgt 2,40 PLN. Briefmarken erhält man in Postämtern und fast immer auch an den Stellen, die Ansichtskarten vertreiben. Das polnische Wort für Briefmarke lautet “znaczek poctowy (snazsek postowe)”. Die roten Briefkästen sind zahlreich und meistens auch an Campingplätzen zu finden. Zwischen Aufgabe und Zustellung in Deutschland vergeht ca. 1 Woche. Für Briefe gibt es auf den Postämtern, wie auch in der Schweiz, sogenannte ”Prioritäts-Aufkleber”, die die Dauer des Versands auf  wenige Tage verkürzen.
Pakete ins Ausland werden stufenweise nach Gewicht berechnet. Kosten ab 56 PLN für 1 Kg bis 95 PLN bei 10 Kg und 146 PLN bei 20 Kg, Schnellpakete gegen Aufpreis (stand 04/05).

INTERNET
In allen grösseren Städten sind in den letzten Jahren Internet-Cafés wie Pilze aus dem Boden geschossen. In Krakau z.B. findet man sie in der ganzen Altstadt verteilt. Abgerechnet wird nach Zeit - die Stunde kostet ab 4 PLN. In der Regel wird einfach die Zeit aufgeschrieben und am Schluss bezahlt, neuerdings gibt es auch Internetcafés, in denen man zuvor Zeitgutscheine erwerben muss. Die Übertragungsrate ist meist ok.

MEDIZINISCHE VERSORGUNG
In Polen wird seit 2004 die, von den Krankenkassen ausgestellte, Europäische Krankenversicherungskarte EHIC (European Health Insurance Card) anerkannt, die den Auslandskrankenschein ersetzt. Im Krankheitsfall wird die Karte dem Arzt oder im Krankenhaus vorgelegt. Sollte die Karte nicht akzeptiert werden, stellt der Arzt eine Rechnung aus, die dann der Krankenkasse vorgelegt werden kann. Für detailliertere Informationen sollte man sich an die zuständige Krankenkasse wenden. Die meisten Ärzte behandeln tagsüber ausschließlich Kassenpatienten und praktizieren privat erst ab spätem Nachmittag. Das Apothekennetz (apteka) ist flächendeckend, selbst in den kleinsten Orten findet sich eine Apotheke.

TOILETTEN
meski - Männer
damski - Damen
Häufig sind Toiletten nur mit Symbolen gekennzeichnet: Kreis für Damen und Dreieck für Männer.
In der Regel ist die Benutzung öffentlicher Toiletten, auch in Restaurants,  kostenpflichtig (die Spanne reicht von wenigen Groschen bis 1,50 Zloty). An zentralen Plätzen und bei allen Sehenswürdigkeiten sinmd Toiletten Usus.. Toilettenpapier liegt oftmals nicht in den Kabinen aus, sondern kann im Vorraum gezogen werden oder wird von der Toilettenfrau ausgehändigt. In gastromischen Betrieben findet man häufig eine Toilette für Alle; d.h. eine Trennung der Geschlechter ist nicht immer üblich.

FEIERTAGE
Neujahr - 1. Januar
Ostersonntag und Ostermontag
Maifeiertag - 1. Mai
Tag der Verfassung (Nationalfeiertag) - 3. Mai
Pfingstsamstag
Fronleichnam
Mariä Himmelfahrt - 15. August
Allerheiligen - 1. November
Unabhängigkeitstag - 11. November
Weihnachten - 25. + 26. Dezember

Supermärkte und Einkaufszentren haben täglich geöffnet, also in der Regel auch am Sonntag. Seit 2010 dürfen diese Geschäfte aber an Feiertagen nicht mehr öffnen, ausgenommen kleine Läden ohne zusätzliches Personal (inhabergeführte Ein-Mann-, bzw. Familienbetriebe)

SEHENSWÜRDIGKEITEN
Touristisch interessante Stätten, Museen, Zugänge zu den Nationalparks sind in der Regel gut ausgeschildert, allerdings oft auf polnisch. Die Eintrittspreise sind moderat, Führungen sind oft auch in englischer oder deutscher Sprache möglich. Für ausreichende Parkmöglichkeiten ist grundsätzlich gesorgt (ausgenommen natürlich in den Zentren der Grossstädte), Die Parkplätze sind fast immer bewacht, die Gebühren betragen oft nur wenige Zloty (am Rande der Altstädte mit wenig Parkmöglichkeiten wie Krakau steigen die Parkgebühren schnell in astronomische Höhen - hier sollten vorher die aushängenden Gebührentafeln betrachtet werden, um spätere unliebsame Überraschungen zu vermeiden). Die meisten Sehenswürdigkeiten sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die grossen Städte wie Breslau, Krakau, Danzig, Posen, Warschau verfügen über ein gutes öffentliches Nahverkehrssystem. Es bietet sich hier an, von einem der zentral gelegenen Campingplätze per Bus, Strassenbahn oder Zug in die Innenstadt zu fahren und das Auto stehen zu lassen.

ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR
Das Busnetz innerhalb Polens ist gut ausgebaut. In allen Ortszentren gibt es eine Abfahrtsstelle, bzw. einen Busbahnhof (Dworzek PKS) der PKS-Busse. Unter PKS firmieren die regionalen/örtlichen Busgesellschaften. Von diesen Busbahnhöfen verkehren die mehr oder minder bequemen Busse nach festem Fahrplan in alle Himmelsrichtungen. Tickets und Fahrpläne sind dort erhältlich, bzw. einsehbar.

Neben den Überlandbussen gibt es noch die polnische Staatsbahn PKP (Polskie Koleje Panstwowe). Das einst enge Schienennetz wird derzeit aus Rentabilitätsgründen ausgedünnt. Fahrkarten gibt es in den Bahnhöfen (dworzek PKP) [
Link Fahrplan]. Die Tarife der PKP sind verglichen mit deutschen Verhältnissen sehr moderat. Es gibt verschiedene Zugkategorien wie IC/EC, Expreßzüge, D-Züge und Nahverkehrszüge. Wer viel mit der Bahn unterwegs ist, für den bietet sich der POLRAILPAß an, der die kostenlose Benutzung aller Nahverkehrs-, Schnell- und Expresszüge während eines festgelegten Zeitraums (8 Tage, 2 Wochen, 3 Wochen) ermöglicht. Daneben gilt auch in Polen der Interrailpaß, den es in 2 Versionen gibt (Personen unter und über 26 Jahre). Es gibt auch in Polen ein sogenanntes Schönes-Wochenende-Ticket (bilet turystycny) für 60 PLN in der 2. und 80 PLN in der 1. Klasse. Dies gilt von Freitag 18 Uhr bis Montag 06 Uhr, jedoch nicht in Expreß- und IC/EC-Zügen.
Zur Fahrradmitnahme ist eine Fahrradkarte notwendig (kostet ca. 50% eines Erwachsenenbillets). Es gibt Fahrradabteile oder Gepäckwagen. Zum Transport im Gepäckwagen muss die Fahrradkarte am Rad angebracht werden. In D-Zügen ohne Gepäckabteil können die Räder in den beiden äußersten Vorräumen des Zuges (erster und letzter Waggon) transportiert werden. Die Stückzahl ist aber auf zwei mal drei Räder begrenzt! In IC/EC-Zügen werden keine Räder transportiert.

Der Nahverkehr innerhalb der Städte ist gut ausgebaut. Fahrscheine (bilet) sind an Kiosken erhältlich und müssen vor Fahrtantritt (Bahnen) oder in den Fahrzeugen (Bus, Strassenbahn) entwertet werden. In Krakow beispielsweise gibt es Einzelfahrscheine zu 2,20 PLN. Diese gelten nur für das gelöste Transportmittel - ein Umsteigen ist nicht möglich. Es gibt jedoch auch zeitabhängige Fahrscheine und Tageskarten. Hier heisst es die Aushänge zu beachten. Für Gepäckstücke (Reisetasche, Koffer) ist ein zusätzlicher Erwachsenenfahrschein zu lösen! Der Erwerb von Fahrscheinen bei den Fahrern der Busse oder Strassenbahnen kann aufpreispflichtig sein (z.B. 0,50 PLN pro Ticket Aufschlag in Krakau).

AUTOVERMIETUNGEN
Hier die Internetadressen der größten Autovermieter in Polen.
AVIS
EUROPCAR
GLOBAL POLAND
HERTZ
NATIONAL CAR RENTAL
SIXT

WOHNMOBILVERMIETUNGEN
Der Toyotahändler Bonkowscy (www.campery.pl) in Posen vermietet Wohnmobile der Marken Sea und Mc Louis.
Kosten pro Woche in der Sommersaison ab ca. 700 €. In der Nebensaison werden 30% Nachlass gewährt.
Ebenfalls nahe Posen befindet sich
CampRent. Zur Vermietung kommen Fahrzeuge der Firma Rimor.
Kosten pro Woche ab 3000 PLN (750 €).
In Warschau vermietet
Blucamp Wohnmobile in verschiedenen Grössen ab 350 Euro pro Woche in der Nebensaison und 700 Euro in der Hauptsaison
AutoMotoCamp in Breslau vermietet Wohnmobile von Mc Louis für 700 Euro die Woche in der Hauptsaison und 500 Euro in der Nebensaison.
Wohnwägen vermietet
Hel-Tour in Wladyslawowo an der Ostseeküste nahe Danzig.
Ikar Camper in Sokolów Malopolska (25 Km nördlich Rzeszów im Südosten Polens) vermietet Wohnmobile für 4 bis 6 Personen. Kosten pro Woche ab 1.750 PLN (440 €).

WEITERREISE KALININGRAD/KÖNIGSBERG und WEIßRUSSLAND
Informationen bezüglich Einreisebestimmungen und Grenzübergänge siehe
Russland

ADRESSEN DEUTSCHER VERTRETUNGEN IN POLEN
Deutsche Botschaft Warschau, ul. Dabrowiecka 30, 03-932 Warszawa, Tel. 022/6173011-15
Generalkonsulat Breslau, ul. Podwale 76, 50-449 Wroclaw, Tel. 071/3772700
Generalkonsulat Danzig, Al. Zwyciestwa 23, 80-219 Gdansk, Tel. 058/3414366, 3414980
Generalkonsulat Krakau, ul. Stolarska 7, 31-043 Kraków, Tel. 012/4243000
Vizekonsulat Oppeln, ul. Strzelcow Bytomskich 11, 45-084 Opole, Tel. 077/4542184, 4537194
Honorarkonsulat Lodz, Fa. Logos s.c., ul. Piotrkowska 111, 90-417 Lódz, Tel. 042/6337100
Honorarkonsulat Posen, ul. Paderewskiego 8, 61-765 Poznan, Tel. 061/8516097
Honorarkonsulat Stettin, ul. Chodkiewicza 2a, 70-344 Szczecin, Tel. 091-4850657-60

REISEVERANSTALTER
Wander- Rad- und Kajakreisen, sowie Studien- und Gruppenreisen. Eine Aufstellung von Reiseveranstaltern, die Reisen nach und in Polen anbieten, findet sich unter LINKS
Eine Auswahl aktueller Angebote siehe REISEVORSCHLÄGE

ADRESSEN FREMDENVERKEHRSAMT UND POLNISCHE BOTSCHAFT
Polnisches Fremdenverkehrsamt  www.polen-info.de
Kurfürstendamm 71, 10709 Berlin, Tel. 030/210092-0, Fax 030/210092-14
Botschaft der Republik Polen
www.botschaft-polen.de
Lassenstr. 19-21, 14193 Berlin, Tel. 030/223130,

Das polnische Fremdenverkehrsamt veröffentlicht jedes Jahr eine Broschüre mit aktuellen Reiseinformationen, die Sie dort kostenlos anfordern können.

Sie können diese Broschüre, sowie auch ein Campingplatzverzeichnis bei alleziele.de unter REISEZIELE>EUROPA>POLEN kostenlos anfordern:
 alleziele.de - kostenlose Reiseführer


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 letzte Aktualisierung 05.06.2010




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