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Stadtkrimis aus Breslau von Marek Krajewski
Marek Krajewski, 1966 geboren, ist Altphilologe und Dozent an der Universität Breslau. Seine Krimiserie mit dem Antihelden Eberhard Mack ist in Polen höchst erfolgreich. Der “Kalenderblattmörder” wurde als “Krimi des Jahres” 2004 ausgezeichnet. Sein neuester Roman mit dem Originaltitel “Festung Breslau” ist seit August 07 unter dem Titel “Gespenster in Breslau” nun auch in deutscher Übersetzung erhältlich.
DER KALENDERBLATTMÖRDER dtv Verlag, 14,50 € 331 Seiten
Breslau im Jahre 1927: Die Damen der Gesellschaft geben sich in ihren eleganten Wohnungen der Leidenschaft für Musik hin und feiern nebenbei gern auch mal eine Orgie. In den Kneipen hocken verkommene Gestalten, in Hinterzimmern wird Kokain geschnupft, und der selbsternannte Prophet Alexej von Orloff verkündet in gut besuchten Vorträgen den Weltuntergang. Da werden in der Stadt mehrere grausame, akribisch geplante Morde verübt. Ein Musiker wird bei lebendigem Leibe eingemauert, ein Schlosserlehrling in Stücke gehackt, ein Stadtrat mit einer Klaviersaite an einem Fuss am Kronleuchter aufgehängt und erstochen. Bei jedem der Opfer findet man ein abgerissenes Kalenderblatt. Kriminalrat Eberhard Mock wird mit den Ermittlungen beauftragt. Er gilt als “Jagdhund” mit unfehlbarem Instinkt, welcher allerdings hin und wieder von seinem Hang zum Alkohol getrübt wird. Obendrein wird Mock jetzt von seiner Frau verlassen, sein Neffe gerät auf die schiefe Bahn und Mock muss sich im Breslauer Stadtarchiv auf die Spur des Mörders begeben...
 TOD IN BRESLAU btb-Verlag, 9,00 € 318 Seiten
Breslau im Mai des Jahres 1933: Ein grauenhafter Mord ruft Kriminalinspektor Mock auf den Plan: Im Salonwagen des Zuges Berlin-Breslau wird die 17jährige Baronin Marietta von der Malten zusammen mit ihrer Gouvernante tot aufgefunden. Die Umstände sind höchst mysteriös, denn auf der Stofftapete des Abteils prangt eine verschlüsselte Botschaft, mit Blut geschrieben, und auf dem Boden kriechen Skorpione umher. Kann es sein, dass die Frauen einem Ritualmord zum Opfer gefallen sind? Mock beginnt nach den Hintergründen dieses dubiosen Verbrechens zu forschen, und gerät bei seiner gefährlichen Jagd in die obskursten Kreise der Odermetropole...
GESPENSTER IN BRESLAU dtv-Verlag, 14,50 € 315 Seiten Breslau 1919. Auf einer der Oder-Inseln werden die grässlich zugerichteten Leichen von vier jungen Männern entdeckt, die Matrosenmützen tragen. Bei ihnen findet Kriminalassistent Eberhard Mock eine an ihn adressierte Notiz: Er solle sich zu seinem Fehler bekennen und anfangen zu glauben. Auf der Suche nach dem Mörder gerät Mock in Bordelle und Spelunken und stößt schließlich auf eine Geheimgesellschaft, die ihn im Visier hat.
Deutsche Erstausgabe - seit August 2007 im Handel
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weiterführende Literatur über Polen
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letzte Aktualisierung 11.08.2007
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